Kreuztanne (früher Kreuzhonen) ist eine Ortschaft der Gemeinde St. Anton an der Jeßnitz im Bezirk Scheibbs in Niederösterreich mit  Einwohnern (Stand ).

Geografie Die im Osten des Gemeindegebietes gelegene Streusiedlung ist über die Puchenstubner Straße erreichbar und wird von der Jessnitz durchflossen. Am umfasste die aus den Lagen Akampenreith, Obereierzeile, Oberklaus und Untereierzeile bestehende Ortschaft  Adressen.

Geschichte Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 23 Häusern genannt, das nach St. Anton eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Scheibbs besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Scheibbs und Weißenburg.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Kreuzthonen ein Gastwirt, ein Tischler und mehrere Landwirte ansässig.Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938, S. 329 (findbuch.at [PDF]).

Roman „Kreuztanne“ Im Roman „Kreuztanne“ beschreibt Fate Velaj seinen Weg vom albanischen Flüchtling zum Botschafter der Republik Albanien. Nach seiner Ankunft im Flüchtlingslager Traiskirchen wurde er nach St. Anton gebracht und ihm ein Quartier in einem nahen Gasthaus zugewiesen. Nach Tätigkeiten in Scheibbs und später in Wien absolvierte er ein Studium an der Universität für Angewandte Kunst, war danach Abgeordneter in Albanien, wo er den EU-Beitritt seines Landes vorbereitete, und ist heute Botschafter in Österreich.

Persönlichkeiten Fate Velaj (* 1963), Flüchtling, Maler, Schriftsteller und Botschafter der Republik Albanien, wohnte einige Zeit im Ort

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:St. Anton an der Jeßnitz Kategorie:Ort im Bezirk Scheibbs