Ein Sommer in Florida (Originaltitel: Follow That Dream) ist ein US-amerikanischer Musikfilm von Gordon Douglas aus dem Jahr 1962. Es war der neunte Spielfilm, in dem Elvis Presley eine der Hauptrollen übernahm. Der Film basiert auf dem von Richard P. Powell verfassten Roman Pioneer, Go Home.
Handlung Familie Kwimper befindet sich mit dem Auto auf einer Urlaubsreise, als das Benzin ausgeht. Vater Kwimper beschließt, an dieser Stelle einfach ein illegales Lager aufzuschlagen und so bekommt die ganze Familie Probleme mit den Behörden, während Sohn Toby mit Nachdruck sein Junggesellendasein verteidigt und den Annäherungsversuch von Holly entschieden mit einem Lied abwehrt: I’m Not the Marrying Kind (dt.: „Ich bin nicht für die Ehe geschaffen“).
Produktion Die Dreharbeiten, die zwischen dem 3. Juli und 28. August 1961 absolviert wurden, entstanden in den folgenden Gemeinden des US-Bundesstaates Florida: Crystal River, Inverness, Ocala und Yankeetown.Helmut Radermacher: Das große Elvis Presley Filmbuch. Medien Publikations- und Werbegesellschaft GmbH, Hille 2010, ISBN 978-3-942621-01-4, S. 200.
Lieder im Film Folgende Lieder, die alle im Studio B von Nashville aufgenommen wurden, sind Bestandteil des Films: What a Wonderful Life I’m Not the Marrying Kind Sound Advice Follow That Dream Angel
Kritiken Die Filmrezensionen waren gemischt. Bosley Crowther von der New York Times schrieb: „Angesichts dieser mühseligen, hausgesponnenen und einfältigen Routinearbeit über ganz normale Leute muss jemand entschieden haben, dass die Presley-Filme in letzter Zeit ein wenig zu glanzvoll geworden sind. Verglichen mit der gestrigen Portion Maisbrei (von United Artists) war Blue Hawaii geradezu Kaviar.“ Variety befand dagegen, dass Ein Sommer in Florida für einen Elvis-Film „überdurchschnittlich“ sei. „Presley vermittelt die richtige Mischung aus gesundem Menschenverstand und Naivität in seiner Charakterisierung und liefert fünf Songs mit stimmlicher Kompetenz und ohne Gewackel.“ Harrison’s Reports bewertete den Film mit „Gut“ und lobte ihn als „ein reibungsloses, warmherziges Bemühen, eine Geschichte zu erzählen, was vielleicht auch auf Erwachsene abfärben und so den Kinokassen einen schönen Schub geben könnte.“
Richard L. Coe von der Washington Post nannte den Film „absurden Unsinn“ und fügte hinzu: „Presleys Gitarre ist bei mehreren Balladen dabei, die mit angemessener Zurückhaltung vorgetragen werden. Ich habe nichts gegen ihn als Darsteller einzuwenden, im Gegenteil, er macht sich einigermaßen gut in einer Rolle, die eine Kreuzung zwischen Li’l Abner und Tammy zu sein scheint. Was zu beanstanden ist, ist der geschmacklose Kitsch und die offenkundig politische Botschaft.“ The Monthly Film Bulletin qualifizierte den Film als „ein Sammelsurium von Filmkonventionen, gut fotografiert von Leo Tover, aber kaum einprägsam“ ab.
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1962 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Musikfilm Kategorie:Elvis Presley Kategorie:Filmkomödie Kategorie:Literaturverfilmung