August Lingemann (* 1. November 1848 in Kassel; † 25. November 1901 in DresdenStadtarchiv Dresden, Standesamt Dresden I, Sterbe-Nebenregister 1901, Nr. 2234.) war ein deutscher Architekt.Reinhard Glaß: Lingemann, August in der Datenbank Architekten und Künstler mit direktem Bezug zu Conrad Wilhelm Hase (1818–1902), Forschungsprojekt von Günther Kokkelink, Monika Lemke-Kokkelink und Reinhard Glaß [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 9. Februar 2020

Leben mini|Schloss Hasperde mini|St.-Petri-Kirche in Flegessen mini|Pfortmühle an der Weser in Hameln Der 1848 in der Residenzstadt des Kurfürstentums Hessen als Sohn eines Kriegsbaumeisters geborene August Lingemann studierte von 1868 bis 1870 an der Polytechnischen Schule Hannover, u. a. bei Conrad Wilhelm Hase. 1870/1871 nahm er am Deutsch-Französischen Krieg teil. Später ließ er sich als Architekt in Hannover nieder.

Bauten und Entwürfe 1881–1884: Mausoleum für Otto von Hake im Schlosspark in Hasperde, Hasperder Straße 12 (Neorenaissance; erhalten) 1883–1893: Erweiterung und Umbau von Schloss Hasperde für Otto von Hake in Hasperde (Neorenaissance; erhalten) 1889–1890: Zucker-Raffinerie in Hameln, Hefehof 2 (erhalten) 1892: Evangelisch-lutherische St.-Petri-Kirche in Flegessen (erhalten) 1893: Wettbewerbsentwurf (Motto „Ut omnes videant“) für die evangelisch-lutherische Markuskirche in Chemnitz (nicht prämiert) 1894–1895: Pfortmühle in Hameln, Sudetenstraße 1 (erhalten; durch die Hamelner Stadtbücherei und als Restaurant genutzt)

Literatur Lingemann, August. In: Günther Kokkelink, Monika Lemke-Kokkelink: Baukunst in Norddeutschland. Architektur und Kunsthandwerk der Hannoverschen Schule 1850–1900. Schlüter, Hannover 1998, ISBN 3-87706-538-4, S. 545.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Architekt (Hannover) Kategorie:Architekt des Historismus Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg Kategorie:Conrad Wilhelm Hase Kategorie:Person (Landkreis Hameln-Pyrmont) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1848 Kategorie:Gestorben 1901 Kategorie:Mann