Karl Gottfried Zimmermann (* 29. Januar 1796 in Hamm bei Hamburg; † 6. April 1876 in Hamburg) war ein deutscher Arzt und Geologe.

Leben Karl Gottfried Zimmermann war ein Sohn des Predigers Carl Gottfried Zimmermann (1760–1826) und dessen Ehefrau Johanna Christine, geb. Milow (1776–1844). Er studierte in Berlin und wurde dort 1820 promoviert. Er ließ sich als praktischer Arzt in Hamburg nieder und wurde 1836 Direktor der dortigen Blindenanstalt. Er veröffentlichte zahlreiche medizinische, aber auch geologische Aufsätze und Schriften.

Zimmermann war 1836 Mitgründer des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg. Als dessen Präsident wurde Zimmermann im April 1868 Nachfolger von Karl Möbius. 1876 wurde Heinrich Bolau sein Nachfolger. Ende Januar 1876 wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt.Anhang. In: Abhandlungen aus dem Gebiete der Naturwissenschaften. X. Bd. (Festschrift zur Feier des fünfzigjährigen Bestehens des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg, 18. Novwmber 1887) S. 24, (Digitalisat)

Er war seit 1825 verheiratet mit Friederike Luise Buek (1801–1846), einer Schwester von Heinrich Wilhelm Buek, und hatte mit ihr die Söhne Gottfried Theodor (1828–1911) und Karl Eberhard (1835–1878).

Literatur

Nr. 4557, Zimmermann (Carl Gottfried, Dr. med.) In: Hans Schröder, A. G. Kellinghusen: Lexikon der hamburgischen Schriftsteller bis zur Gegenwart. Band 8. Hamburg 1883, S. 232–237

Weblinks

Einzelnachweise

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