mini|Haus Brenschede Haus Brenschede war ein Rittersitz im heutigen Bochumer Stadtteil Wiemelhausen. Es befand sich im Quellgebiet des Lottentales in der Brenscheder Heide.

Das Haus ging 1456 aus einem befestigten Hof hervor. Es folgten wechselnde Lehnsverhältnisse. In der Zeit von 1542 bis 1789 war es ein Lehen des westfälischen Uradelsgeschlechts Melschede. Ab 1864 wurde es ein freier Besitz. Um die Wende des 19./20. Jahrhunderts wurde das Gebäude, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft mehrere Zechen entstanden, zu einer Gaststätte umgebaut. Im Jahr 1905 wab die Betreiberin, Frau Ww. W. Märker, für ihr Ausflugslokal mit Gartenwirtschaft und einen Schießstand.Anzeige im Märkischer Sprecher, 22.07.1905 Während des Zweiten Weltkriegs wurde Haus Brenschede 1943 durch Bomben zerstört.

Literatur

Albert Ludorff: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Bochum-Stadt (= Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen. Band 16). Schöningh, Münster 1906, S. 25 (Digitalisat).

Weblinks Internetportal zur Westfälischen Geschichte, Archiv historische Flurkarten von Bochum: Ausschnitt der Flur Brenschede

Einzelnachweise

Brenschede Kategorie:Zerstört in den 1940er Jahren Kategorie:Erbaut in den 1450er Jahren Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Bochum Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Bochum