Die Bundescloud ist die private Cloud der deutschen Bundesverwaltung. Sie wird vom IT-Dienstleister des Bundes, dem Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund), betrieben.

Geschichte Der Aufbau einer Cloud für die Bundesverwaltung wurde 2011 durch den Innenminister Hans-Peter Friedrich angekündigt.

Am 20. Mai 2015 wurde im Rahmen der „IT-Konsolidierung Bund“ der Aufbau der Bundescloud vom Bundeskabinett beschlossen. Anfang 2016 wurde das ITZBund mit dem Aufbau der Bundescloud beauftragt. Am 30. Juni 2017 wurden die ersten Bundescloud-Services für die Behörden der Bundesverwaltung bereitgestellt. Am 17. April 2018 wurde bekanntgegeben, dass die deutsche Firma Nextcloud die Ausschreibung zur BundescloudBox gewonnen hat. Die Bekanntgabe der Nutzung einer Open-Source-Lösung durch die Bundesverwaltung hat zu einem starken Medienecho geführt.

Am 2. April 2020 gab das ITZBund bekannt, dass den Behörden im Rahmen der Dienstekonsolidierung die BundescloudEntwicklungsplattform als „Platform as a Service“ (PaaS) zur Verfügung gestellt wird. Die BundescloudEntwicklungsplattform basiert auf einer Open-Source-Lösung der Cloudogu GmbH.

Mit Stand Mai 2026 ist die Bundescloud 2.0 ist aktuell die einzige Cloud-Infrastruktur des Bundes, die sowohl die Sicherheitszertifizierung nach ISO 27001 als auch die Freigabe zur Verarbeitung von Verschlusssachen besitzt.

Parlamentarische Befassung Die Bundescloud ist Gegenstand zahlreicher Anfragen aus dem Deutschen Bundestag.

Weblinks Bundescloud auf der Website von ITZBund.

Einzelnachweise

Kategorie:Cloud Computing