mini|Bauernhaus St.-Anna-Straße 20 in Burggen mini|Kirche St. Anna Das Ensemble St.-Anna-Straße in Burggen, einer Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau, ist ein Bauensemble, das unter Denkmalschutz steht. Das Ensemble umfasst die gesamte Bebauung der St.-Anna-Straße von der Kreuzung mit der Füssener Straße bis zum Ende der Straße, wo die Obere Dorfstraße abzweigt.
Beschreibung Die planmäßige Anlage der St.-Anna-Straße zeigt sich durch die konsequente Ausrichtung aller Bauernhöfe mit dem Giebel nach Osten und der Wiederkehr oder dem Hakenschopf nach Süden. Dies ist das Ergebnis des Wiederaufbaus nach dem großen Brand im Jahr 1795. Dabei wurde auf die Abstände zwischen den Anwesen und die gleichmäßige Orientierung geachtet.
In ihrem Baubestand zeigt die Straße eine beachtenswerte Häufung von Nordostallgäuer Bauernhäusern mit Flachsatteldächern über geständerten Kniestöcken mit Andreaskreuzen. Die jüngeren, im 19. Jahrhundert erneuerten Anwesen haben Wiederkehr, die älteren Hakenschopf.
Einzeldenkmäler St.-Anna-Straße 1: Barockes Holz-Kruzifix aus dem 18. Jahrhundert St.-Anna-Straße 3: Wohnteil des ehemaligen Einfirsthofes St.-Anna-Straße 12: Wohnteil des ehemaligen Einfirsthofs, sogenannt Beim Glaser St.-Anna-Straße 13: Ehemaliger Bauernhof, sogenannt Beim Stotz St.-Anna-Straße 17: Wohnteil des ehemaligen Bauernhofs, sogenannt Beim Florianus bzw. Beim Leicher St.-Anna-Straße 19: Ehemals Einfirsthof, sogenannt Beim Broll St.-Anna-Straße 20: Ehemalige Sölde, sogenannt Beim Hafner St.-Anna-Straße 24: Barockes Holz-Kruzifix aus dem 18. Jahrhundert St.-Anna-Straße 50: Katholische Filialkirche St. Anna
Literatur
Weblinks
Kategorie:Baudenkmal in Burggen Burggen #Stannastrasse