Die Agastrie, von und , ist ein komplettes Fehlen des Magens, entweder als extrem seltene angeborene FehlbildungW. Schuster, D. Färber (Herausgeber): Kinderradiologie. Bildgebende Diagnostik. 2. Aufl., Springer 1996, Bd. II, S. 451, ISBN 3-540-60224-0. oder nach operativer Entfernung (Gastrektomie).Enrico Ganz
Der angeborenen Form liegt eine Störung der Embryonalentwicklung etwa ab der 5. Fetalwoche zugrunde. In der Regel ist diese Störung mit weiteren Fehlbildungen vergesellschaftet.C. A. Cuadros-Mendoza, M. C. Martínez-Soto, F. E. Zarate-Mondragón, R. Cervantes-Bustamante, J. A. Ramírez-Mayans: Congenital agastria as an isolated malformation. In: Revista de gastroenterologia de Mexico. Band 84, Nummer 2, 2019 Apr - Jun, S. 257–259, doi:10.1016/j.rgmx.2018.04.004, PMID 29941238.
Ist noch ein Teil des Magens angelegt, spricht man von einer Mikrogastrie.
Die Erstbeschreibung stammt aus dem Jahre 1987 durch den australischen Pädiater S. F. Dorney und Mitarbeiter.S. F. Dorney, A. W. Middleton, K. Kozlowski, B. N. Benjamin, A. E. Kan, K. R. Kamath: Congenital agastria. In: Journal of Pediatric Gastroenterology and Nutrition. Band 6, Nummer 2, 1987 Mar-Apr, S. 307–310, doi:10.1097/00005176-198703000-00026, PMID 3694355.
Klinische Erscheinungen, Diagnose und Therapie entsprechen dem unter Mikrogastrie Beschriebenem.
Einzelnachweise
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