August Gottlob von Hopffgarten, vereinfacht auch von Hopfgarten, († 19. November 1776 in Naumburg (Saale)) war ein kursächsischer Hof- und Justizherr sowie Domherr in Naumburg und Rittergutsbesitzer.Ad. M. Hildebrandt: Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel und Familienkunde. XVIII. Jahrgang, Hrsg. Herold (Verein), Carl Heymanns Verlag, Berlin 1890, S. 500.Vgl. Genealogisches Handbuch des Adels. Adelslexikon. Band V, Band 84 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, Walter von Hueck, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1984, , S. 352–353.

Leben Er stammte aus dem thüringischen Adelsgeschlecht von Hopffgarten. Nach den Genealogen Georg Schmidt und Adolf Matthias Hildebrandt war er der älteste Sohn des Carl Gottlob von Hopffgarten und dessen Ehefrau Johanna Henrietta Freiin von Seyfertitz (1714–1765).Georg Schmidt: Aus alten Kirchen und Kirchenbüchern. In: Ad. M. Hildebrandt: Vierteljahresschrift für Heraldik, Sphragistik und Genealogie. XII. Jahrgang, Hrsg. Herold (Verein), Carl Heymanns Verlag, Berlin 1884, S. 662 f.

August Gottlob stellte sich in den Dienst der Wettiner. Am Hof in Dresden erfolgte seine Ernennung zum kurfürstlich-sächsischen Hof- und Justizrat.Des neuen Genealogischen Reichs- und Staats-Hand-Buch. Band 2, Franz Varrentrapp, Frankfurt am Main 1768, S. 144. Als solcher zeichnete und bestätigte er auch in beauftragter Vertretung des sächsischen Landesherrn, mit mehreren anderen höheren Hofbeamten, Lehnbriefe zur Bestätigung des jeweiligen Rittergutsbesitzers.George Adalbert v. Mülverstedt: Urkundenbuch zur Geschichte des altadeligen Geschlechts von Oppen. Band 2 von 1649 bis 1856 und Nachtrag von 1432 bis 1827, E. Baensch jun., Magdeburg 1896, S. 289.

Am Naumburger Dom wurde er Domherr (Capitular)Churfürstlich Sächsischer Hof- und Staats-Kalender auf das Jahr 1776. M. G. Weidmann Erben und Reich, Leipzig 1775/76, S. 192. und übernahm das väterliche Rittergut Zembschen. Als Hopffgarten starb, wurde er am 23. November 1776 feierlich im Dom zu Naumburg bestattet. Sein Rittergut Zembschen fiel an die jüngeren Bruder, die es kurz darauf an Ludwig Koch in Weißenfels verkauften.

Literatur Gottlob Friedrich Knebel: Europäisches Genealogisches Handbuch, In welchem die neuesten Nachrichten von allen Häusern jetzt-regierender Europäischer Kaiser und Könige, und allergeist- und weltlicher Chur- und Fürsten, wie auch Grafen des Heiligen Römischen Reichs, ingleichen aller Cardinäle, Mitglieder Königlicher Orden, auch Dom- und Capitularherren derer Erz- und Hochstifter in Deutschland ..... Johann Friedrich Gleditsch, Leipzig 1770, S. 245.

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