Großeibenstein ist ein Dorf in der Stadtgemeinde Gmünd im Bezirk Gmünd in Niederösterreich mit Einwohnern (Stand ).
Geografie Das nordöstlich von Gmünd gelegene Dorf ist heute vor allem durch die Blockheide bekannt, die über Großeibenstein zugänglich ist.Offizielle Website den Naturparks Blockheide Einen ersten Aufschwung erlebte der rechts der Lainsitz gelegene Ort aber bereits in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, als im Herschenbergsteinbruch und im Kirchenwaldsteinbruch Granit gebrochen, in Großeibenstein weiterverarbeitet und zumeist nach Wien transportiert wurde.
Geschichte Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 16 Häusern genannt, das nach Gmünd eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Gmünd besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und verfügte über sämtliche Untertanen und Grundholde. Nach den Theresianischen Reformen wurde der Ort dem Kreis Ober-Manhartsberg unterstellt. Im Franziszeischen Kataster von 1823 ist der Ort noch als Eibenstein verzeichnet.Franziszeischer Kataster (um 1820): Eibenstein (auf mapire.eu). Mit dem Umbruch 1848 war er bis 1867 dem Amtsbezirk Schrems zugeteilt. Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Großeibenstein ein Bäcker, zwei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, ein Schmied, drei Steinmetzbetriebe und mehrere Landwirte ansässig.Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 262 Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung trat im Jahr 1972 die damalige Gemeinde Eibenstein, bestehend aus Breitensee, Grillenstein Großeibenstein, Kleineibenstein und Ludwigsthal, der Stadtgemeinde Gmünd bei.
Tourismus Durch Großeibenstein verlaufen mit dem Ostösterreichischen Grenzlandweg, dem Eisenwurzenweg und dem Niederösterreichischen Landesrundwanderweg mehrere Weitwanderwege.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Gmünd (Niederösterreich) Kategorie:Ort im Bezirk Gmünd