Kleineibenstein (auch Klein-Eibenstein) ist eine Ortschaft in der Stadtgemeinde Gmünd im Bezirk Gmünd in Niederösterreich mit Einwohnern (Stand ).
Geografie Das Dorf befindet sich nördlich von Großeibenstein am rechten Ufer der Lainsitz. Die aus Großeibenstein kommende Landesstraße L8217 führt seitlich am Ort vorüber und weiter nach Breitensee, jedoch besteht im Ort auch die Möglichkeit, nach Ludwigsthal abzubiegen.
Geschichte Im Jahr 1822 wurde das Dorf mit zehn Häusern beschrieben und war nach Gmünd eingepfarrt, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Gmünd besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription, übte die Landgerichtsbarkeit aus und verfügte über sämtliche Untertanen und Grundholde im Ort. Der Franziszeische Kataster von 1823 zeigt an der Stelle einen namenlosen Ort.Franziszeischer Kataster (um 1820): Kleineibenstein als unbenannte Ortslage (auf mapire.eu). Es sind einige Gehöfte erkennbar, die den heutigen Ortskern darstellen. Bis 1867 war der Ort dem Amtsbezirk Schrems zugeteilt. Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung trat im Jahr 1972 die damalige Gemeinde Eibenstein, bestehend aus Breitensee, Grillenstein Großeibenstein, Kleineibenstein und Ludwigsthal, der Stadtgemeinde Gmünd bei.
Persönlichkeiten Johann Höllrigl (1841–1917), Pfarrer, Dechant, Direktor des Taubstummen-Instituts und Autor, wurde hier geboren Edgar Schober (1926–2016), Landwirtschaftslehrer, Politiker und Abgeordneter zum Landtag, wurde hier geboren
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Gmünd (Niederösterreich) Kategorie:Ort im Bezirk Gmünd