Podkamień (deutsch Steinhübel) ist ein Ort der Stadt- und Landgemeinde Nysa (Neisse) im Powiat Nyski der Woiwodschaft Opole (Oppeln) in Polen.

Geographie Das Straßendorf Podkamień liegt etwa vier Kilometer südlich von Nysa und etwa 60 Kilometer südwestlich von Opole (Opole) in der Nizina Śląska (Schlesischen Tiefebene) im Tal der Nysa Kłodzka an der Woiwodschaftsstraße 411. Am Ostrand des Ortes verläuft die Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Nysa. Vormals verkehrte hier die Neisser Kreisbahn.

Nachbarorte von Podkamień sind im Norden Nysa (Neisse), im Osten Hajduki Nyskie (Heidau), im Süden Przełęk (Preiland) und im Westen Biała Nyska (Bielau).

Geschichte mini|links|Proben der deutschen Mundarten Oberschlesiens – Steinhübel mini|Die Woiwodschaftsstraße 411 im Ort Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Steinhübel mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.

Nach der Neuorganisation der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Steinhübel ab 1816 zum Landkreis Neisse, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. 1845 bestanden im Dorf 20 Häuser. Im gleichen Jahr lebten in Steinhübel 160 Einwohner, davon drei evangelisch.Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 655. 1855 waren es 681 Einwohner. Für das Jahr 1865 sind acht Gärtner- und 11 Häuslerstellen belegt. Eingepfarrt und eingeschult waren die Einwohner von Steinhübel nach BielauVgl. Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien. Breslau 1865, S. 987. 1874 wurde der Amtsbezirk Bielau gegründet, dem die Landgemeinden Bielau, Eilau, Mohrau, Preiland und Steinhübel sowie die gleichnamigen Gutsbezirke eingegliedert wurden.Amtsbezirk Bielau Im November 1875 wurde die Bahnstrecke Neisse–Ziegenhals eröffnet, womit Steinhübel einen Anschluss an das Schienennetz der Oberschlesischen Eisenbahn erhielt. 1885 zählte Steinhübel 161 Einwohner.AGOFF Kreis Neisse 1912 wurde eine Teilstrecke der Neisser Kreisbahn eröffnet. 1933 lebten in Steinhübel 152 Einwohner; 1939 waren es 182 Einwohner.

Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Steinhübel 1945 mit dem größten Teil Schlesiens an Polen und wurde nachfolgend in Podkamień umbenannt.

Weblinks

Historische Aufnahmen Bahnhof Steinhübel

Einzelnachweise

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