Der Rohnsdorfer Bach ist ein Bach in Mittelkärnten. Er entspringt in der flachen Mulde des ehemaligen Flatschacher Mooses östlich von Maria Feicht und südlich von Metschach, nahe der Grenze zwischen den Bezirken Feldkirchen und St. Veit an der Glan. Von dort fließt er nach Osten, nimmt rechtsseitig den Abfluss des Zmulner Sees auf und wendet sich nach Nordosten. Er fließt durch Bärndorf und südlich an Zweikirchen vorbei. Dann wendet er sich nach Norden, fließt durch Rohnsdorf, und mündet südlich von Liebenfels in die Glan (478 m ü. A.).
Der Bach weist die biologische Gewässergüte-Zwischenklasse I-II (Oligo bis Beta-Mesosaprobe Stufe) auf, die durch geringen anorganischen und organischen Nährstoffgehalt und klares Wasser gekennzeichnet ist.Gabriele Wieser: Biologische Gewässergüte und ökomorphologische Zustandserhebung. In: 55. Sonderheft der Carinthia II. Verlage des Naturwissenschaftlichen Vereins für Kärnten, Klagenfurt 1997, S. 69 (). Im Rohnsdorfer Bach wurde sowohl die Larve der Großen Eintagsfliege (Ephemera danica) als auch die auf ihr als Kommensale lebende Zuckmücke Epoicocladius flavens nachgewiesen.Gabriele Wieser: Ephemeroptera (Eintagsfliegen). In: Naturwissenschaftliche Beiträge zur Heimatkunde Kärntens. Die Gurk und ihre Seitengewässer. 55. Sonderheft der Carinthia II. Klagenfurt 1997, S. 85 ().
Am Bach befanden sich früher einige Mühlen. So war das ehemalige Haus Bärndorf Nr. 2, vulgo Pichler/Stoffl, eine Mühle, die von 1896 bis nach dem Zweiten Weltkrieg eine Venezianersäge betrieb.Gemeinde Liebenfels (Hrsg.): Gemeindechronik Liebenfels. 1998, S. 365.
Einzelnachweise
Kategorie:Fluss in Kärnten Kategorie:Geographie (Liebenfels) Kategorie:Gewässer im Bezirk St. Veit an der Glan