Die Minekaze-Klasse () war eine Klasse von fünfzehn Zerstörern der Kaiserlich Japanischen Marine, die zum Ende des Ersten Weltkrieges gebaut wurden und noch im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kamen.

Liste der Schiffe Name Bauwerft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Verbleib 1. Gruppe Minekaze () Marinewerft Maizuru 20. April 1918 8. Februar 1919 29. März 1920 versenkt am 10. Februar 1944 Sawakaze () Mitsubishi, Nagasaki 7. Januar 1918 7. Januar 1919 16. März 1920 abgewrackt 1948 2. Gruppe Okikaze () Marinewerft Maizuru 22. Februar 1919 3. Oktober 1919 17. August 1920 versenkt am 10. Januar 1943 Shimakaze () Marinewerft Maizuru 5. September 1919 31. März 1920 15. November 1920 umbau zum Patrouillenboot,versenkt am 10. Februar 1943 Nadakaze () Marinewerft Maizuru 9. Januar 1920 26. Juni 1920 30. September 1921 umbau zum Patrouillenboot,versenkt am 25. Juli 1945 Yakaze () Mitsubishi, Nagasaki 15. Juli 1918 10. April 1920 19. Juli 1920 gesunken am 20. Juli 1945 Hakaze () Mitsubishi, Nagasaki 11. November 1918 21. Juni 1920 16. September 1920 versenkt am 23. Januar 1943 3. Gruppe Shiokaze () Marinewerft Maizuru 15. Mai 1920 22. Oktober 1920 29. Juli 1921 abgewrackt 1948 Akikaze () Mitsubishi, Nagasaki 7. Juni 1920 14. Dezember 1920 1. April 1921 versenkt am 3. November 1944 Yūkaze () Mitsubishi, Nagasaki 14. Dezember 1920 28. April 1921 24. August 1921 Kriegsbeute Großbritannien Tachikaze () Marinewerft Maizuru 18. August 1920 31. März 1921 5. Dezember 1921 versenkt am 17. Februar 1944 Hokaze () Marinewerft Maizuru 30. November 1920 12. Juli 1921 22. Dezember 1921 versenkt am 6. Juli 1944 4. Gruppe(Nokaze-Unterklasse) Nokaze () Marinewerft Maizuru 16. April 1921 1. Oktober 1921 31. März 1922 versenkt am 20. Februar 1945 Namikaze () 7. November 1921 24. Juni 1922 11. November 1922 Kriegsbeute China Numakaze () 10. August 1921 22. Mai 1922 24. Juli 1922 versenkt am 19. Dezember 1943

Technik Rumpf Der Rumpf eines Zerstörers der Minekaze-Klasse war 102,5 Meter lang, 9,04 Meter breit und hatte bei einer Einsatzverdrängung von 1.676 Tonnen einen Tiefgang von 2,9 Metern.

Antrieb Der Antrieb erfolgte durch zwei Turbinensätze von Parson mit vier ölbefeuerten Dampferzeugern – Kesseln des Kampon-Typs – mit welcher eine Gesamtleistung von 38.500 PS (28.317 kW) erreicht wurde. Die Leistung wurde an zwei Wellen mit je einer Schraube abgegeben. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 39 Knoten (72 km/h). Es konnten 401 Tonnen Kraftstoff gebunkert werden, was zu einer maximalen Fahrstrecke von 3.600 Seemeilen (6.667 km) bei 14 Knoten führte.

Bewaffnung miniatur|Aufstellung der Bewaffnung

Bei Indienststellung bestand die Bewaffnung aus vier 12-cm-Geschützen mit Kaliberlänge 45 des Typ 3. Diese konnten eine 20,4 Kilogramm schwere Granate bis zu 15 Kilometer weit schießen und waren in vier Einzellafetten verbaut. Diese Mittelpivotlafetten waren in Bootsmittellinie aufgestellt, verfügten über einfache Schilde, welche dem Splitterschutz dienten, und hatten ein Gewicht von 8,9 Tonnen. Zur Flugabwehr standen zwei 6,5-mm Maschinengewehre Typ 3 in Einzellafette zur Verfügung, welche beidseits auf der Brücke aufgestellt waren. Des Weiteren befanden sich als Torpedobewaffnung drei Zweifachtorpedorohrsätze im Kaliber 53,3 cm an Bord.

Besatzung Die Besatzung hatte eine Stärke von 148 Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften.

Literatur

Weblinks

Minekaze-Klasse auf ww2technik.de

Einzelnachweise

Kategorie:Zerstörerklasse Kategorie:Militärschiffsklasse (Japanisches Kaiserreich)