mini|Burg Gradenegg Der Steuerbezirk Gradenegg war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts einer der 89 Bezirke der Provinz Kärnten. Er umfasste die sieben Steuergemeinden Freundsam Glantschach Gradenegg Pflausach Rasting Sörgerberg Zirkitz in ihren damaligen Grenzen. Der Bezirk umfasste eine Fläche von 7491 JochProvinzial-Handbuch des Laibacher Gouvernement-Gebietes im Königreiche Illyrien. Für das Jahr 1847. Egersche Gubernial-Buchdruckerei, Laibach. S. 392., das entspricht etwa 43 km².
Benannt war der Bezirk nach dem Hauptort Gradenegg mit der gleichnamigen Burg Gradenegg.
Im Zuge der Reformen nach der Revolution von 1848/49 wurden die Steuerbezirke aufgelöst. Die bis dahin dem Steuerbezirk Gradenegg zugehörigen Steuergemeinden wurden wie folgt aufgeteilt: die Katastralgemeinden Freundsam, Glantschach, Gradenegg, Pflausach, Sörgerberg wurden Teil der neu errichteten politischen Gemeinde Glantschach und damit des neuen politischen Bezirks St. Veit; die Katastralgemeinden Rasting und Zirkitz wurden Teil der neu errichteten Gemeinde St. Urban und damit des neuen politischen Bezirks Klagenfurt, heute gehören sie zum Bezirk Feldkirchen.
Einzelnachweise
Kategorie:Historisches Territorium (Österreich) Kategorie:Geschichte Kärntens Kategorie:Aufgelöst in den 1840er Jahren