Stempfermühle ist ein Gemeindeteil des Marktes Gößweinstein im Landkreis Forchheim (Oberfranken, Bayern).
Geografie Die Einöde in der Wiesentalb liegt etwa einen halben Kilometer westnordwestlich des Ortszentrums von Gößweinstein auf einer Höhe von .
An der Stempfermühle tritt eine große Quelle hervor. Es wird ein großes Höhlensystem im Anstrom vermutet, das kilometerweit bis zur Fellner-Doline reicht. Färbversuche sollen den Wasserweg aufgezeigt haben (unverifiziert).
Geschichte Durch die Verwaltungsreformen zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Königreich Bayern wurde die Stempfermühle mit dem Zweiten Gemeindeedikt 1818 ein Bestandteil der Ruralgemeinde Behringersmühle. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Stempfermühle zusammen mit der Gemeinde Behringersmühle zu Beginn des Jahres 1972 nach Gößweinstein eingemeindet. 1987 hatte die Stempfermühle einen Einwohner.
Verkehr Die Bundesstraße 470 führt nördlich der Stempfermühle vorbei. Etwa 500 Meter nördlich befindet sich mit dem Bahnhof Behringersmühle der Endpunkt der Dampfbahn Fränkische Schweiz. Vom ÖPNV wird der Ort nicht bedient. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Ebermannstadt und ist der kommerzielle Endbahnhof der Wiesenttalbahn. Durch die Einöde führt der Fränkische Marienweg.
Literatur
Weblinks
Stempfermühle im BayernAtlas, abgerufen am 3. November 2019 Stempfermühle auf historischer Karte, abgerufen am 3. November 2019
Einzelnachweise Abgerufen am 3. November 2019
Geografische Lage der Stempfermühle im BayernAtlas, abgerufen am 3. November 2019
Kategorie:Ortsteil von Gößweinstein Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Forchheim Kategorie:Geographie (Fränkische Schweiz) Kategorie:Ort an der Wiesent (Regnitz)