Discipline ist der Titel des 1991 veröffentlichten ersten Soloalbums des US-amerikanischen Songwriters Desmond Child. In den 1970er-Jahren hatte Child mit der Band Desmond Child & Rouge zwei Alben veröffentlicht und sich anschließend fast ausschließlich auf das Songwriting für und mit anderen Künstlern konzentriert.

Hintergrund Desmond Child hatte ab Mitte der 1980er Jahre zahlreiche Hits für Bands wie Bon Jovi (Livin on a Prayer, You Give Love a Bad Name), Aerosmith (Dude (Looks Like a Lady)) oder Alice Cooper (Poison) geschrieben. Seine Arbeit war vielfach ausgezeichnet worden.

Für sein erstes Soloalbum schrieb er die meisten Songs allein, arbeitete aber auch mit Diane Warren und Burt Bacharach zusammen. Für die Aufnahmen konnte er bekannte Musiker wir Tony Levin (Bass) und Vinnie Colaiuta (Schlagzeug) gewinnen, weitere Musiker, die an fast allen Songs mitwirkten, waren der Gitarrist John McCurry sowie der Keyboarder CJ Vanston.

Zusätzlich wirkten bei einzelnen Titeln die Gitarristen Steve Lukather (Toto), Richie Sambora (Bon Jovi), Vivian Campbell (Def Leppard), der Schlagzeuger Tico Torres (Bon Jovi), und Joan Jett mit. Sambora war Co-Auto von zwei Titeln. Außerdem beteiligten sich die drei ehemaligen Sängerinnen von Childs Band "Desmond Child & Rouge" an dem Lied Love on a Rooftop; mit Maria Vidal nahm Child das Duett Obsession auf. Auf der CD erschien auch seine eigene Version des Liedes The Price of Lovin’ You, das 1989 bereits von der deutschen Hard-Rock-Band Bonfire auf dem Album Point Blanc veröffentlicht worden war.

Den letzten Titel des Albums, A Ray of Hope widmete Child seinem im Aufnahmejahr verstorbenen Bruder Joey:

Titelliste

Rezeption Rock Hard schrieb über das Album, es sei nur „ein Hardrock-Randthema,“ denn die Kategorisierung "Hardrock" gehe einem „ob des Nichtvorhandenseins lauter Gitarren“ nicht leicht von der Hand. Der „erfolgreichste Heavy-Hitlieferant der letzten zehn Jahre“ spüle „kuschelweich“ – auf der zweiten Seite der Schallplatte „gar so sehr, daß die Toleranzgrenze des durchschnittlichen Lesers dieser Postille vermutlich schon lange vor dem abschließenden A Ray Of Hope überschritten“ sein dürfe. Die zehn „schmalzbeladenen Kompositionen“ seien allerdings ein gefundenes Fressen für „Mainstream-Freunde.“ Einige Lieder seien „begnadete AOR-Softies.“ Wenn sich Desmond Child auf etwas verstehe, dann auf „charttaugliche Ohrwürmer.“ Die habe er hier „zuhauf produziert.“ Darüber hinaus erweise er sich auch als „kompetenter Sänger.“Rezension in Rock Hard, Heft 52 vom 26. Juni 1991, online abgerufen am 27. Oktober 2019.

Weblinks Offizielle Website von Desmond Child (englisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Album 1991 Kategorie:Album (Pop) Kategorie:Album (Rock)