mini|hochkant|St. Peter und Paul

Limbach () ist ein Gemeindeteil von Pommersfelden im oberfränkischen Landkreis Bamberg in Bayern. Limbach liegt in der Gemarkung Pommersfelden.

Geografie Das Kirchdorf ist von Acker- und Grünland umgeben. Im Osten liegt die Flur Steinig, im Südwesten Kulm und im Nordwesten Strut. Beim Ort entspringt der Limbach, ein rechter Zufluss der Reichen Ebrach. Unmittelbar nördlich des Ortes liegt der Hirtensee, der durch einen rechten Zufluss des Limbachs gespeist wird.

Westlich wird Limbach von der Staatsstraße 2263 tangiert, die nach Pommersfelden (1,3 km nördlich) bzw. nach Höchstadt führt (5 km südlich). Einen Kilometer südlich von Limbach zweigt die Staatsstraße 2285 ab, die mit einer Anschlussstelle der Bundesstraße 505 verbindet (0,8 km östlich).

Geschichte Der Ort wurde 1109 als „Lintpach“ erstmals urkundlich erwähnt. 1158 war er im Besitz des Klosters Münchaurach. Ein außerhalb des Ortes gelegener Hof Birkach gehörte dem Kloster Michelsberg. 1431 wurde dieser an Münchaurach abgetreten. Seit 1200 gibt es im Ort eine Kirche. Mit der Säkularisation wurde Limbach dem markgräflichen Klosteramt Münchaurach unterstellt. Das Hochgericht übte des markgräfliche Amt Liebenau aus. 1724 kam das Amt Liebenau mit allen Zugehörungen an den Kurfürsten und Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn.G. Daßler (Hrsg.): Landkreis Höchstadt a. d. Aisch, S. 115.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Limbach aus 29 Anwesen. Das Hochgericht übte die Schönborn’sche Herrschaft Pommersfelden aus. Es hatte an das bambergische Centamt Bechhofen auszuliefern. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte die Herrschaft Pommersfelden. Grundherren waren das bambergische Domkapitel (2 Höfe), die Herrschaft Pommersfelden (1 Hof, 7 Güter, 12 Sölden, 4 Häuser) und die Pfarrei Mühlhausen (1 Sölde). Zwei Häuser und ein Gemeindehaus waren gemeindlich genutzte Gebäude.H. H. Hofmann: Höchstadt-Herzogenaurach, S. 73.

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Limbach dem Steuerdistrikt Pommersfelden und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Pommersfelden zugewiesen. In der freiwilligen Gerichtsbarkeit und der Ortspolizei unterstand der Ort bis 1848 dem Patrimonialgericht Pommersfelden.H. H. Hofmann: Höchstadt-Herzogenaurach, S. 134.

Baudenkmäler In Limbach gibt es sechs Baudenkmäler: Haus Nr. 16: Wohnstallhaus Haus Nr. 19: Stadel Haus Nr. 22: Kellerbau Haus Nr. 57: Kantoratsgebäude Evangelisch-lutherische Kirche St. Peter und Paul

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2018 2021Einwohner 75 159 155 182 158 166 203 127 132 176 270 281HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, von 1871 bis 1987 als Wohngebäude. 26 27 30 29 27 27 42 Quelle auf der Website pommersfelden.de

Religion Limbach ist seit der Reformation evangelisch-geprägt und gehört zur Kirchengemeinde St. Peter und Paul (Limbach), die ursprünglich eine Filiale von St. Erhard (Steppach) war und seit Ende des 19. Jahrhunderts eine Filiale von St. Maria und Johannes (Pommersfelden) ist. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Antonius Abbas (Sambach) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Bamberg Kategorie:Geographie (Pommersfelden) Kategorie:Ersterwähnung 1109 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)