Die letzten fünf Minuten der Welt ist ein deutschsprachiger dystopischer Kurzfilm des Filmemachers Jürgen Heimüller. Die deutsche Produktion wurde als unabhängiges Projekt in Waldhausen im Strudengau (Österreich) gedreht. Die Premiere fand am 13. März 2019 bei der Eröffnung der Regensburger Kurzfilmwoche statt. Im selben Jahr gewann der Film den Publikumspreis für den „Besten Kurzfilm“ auf dem Neiße Filmfestival sowie den Deutschen Kurzfilmpreis in Gold.

2020 ging der Film im „Les Nuits en Or“-Programm der französischen Académie des Arts et Techniques du Cinéma auf Europatournee.

Die Erstausstrahlung im deutschen Fernsehen fand am 9. September 2021 auf Arte statt.

Handlung Die Handlung setzt wenige Minuten vor dem nicht näher erklärten Weltuntergang in einem österreichischen Dorf ein. Joseph setzt sich auf die Bank vor seinem Haus und trinkt ein Bier. Dazu gesellt sich der Außenseiter Klaus. Joseph erzählt Klaus, dass er seiner Freundin Vroni – um kurz vor dem Tod reinen Tisch zu machen – das zurückliegende Verhältnis mit Lissy gestanden hat. Daraufhin setzen sich auch noch die wütende Vroni und die um Verzeihung bittende Lissy dazu. Als letzter erscheint Lissys Mann Martin, der von allem noch gar keine Ahnung hat. Als am Ende die Welt schließlich in einem Feuersturm untergeht, schieben alle ihre Wut und Enttäuschungen beiseite und halten sich als letzte tröstende Geste aneinander fest.

Hintergrund Der über achtminütige Film wurde in einer Kameraeinstellung ohne Schnitt als Plansequenz realisiert.Fünf Fragen an Jürgen Heimüller Interview von Doreen Mathei.

Kritiken

Auszeichnungen Publikumspreis „Bester Kurzfilm“ beim Neiße Filmfestival 2019 Deutscher Kurzfilmpreis 2019 in Gold Jurypreis „Bester Kurzfilm“ bei den 42. Biberacher Filmfestspielen 2020

Weblinks

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Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2019 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Kurzfilm Kategorie:Dystopie im Film Kategorie:Science-Fiction-Film