Christian Kinsombi (* 24. August 1999 in Wiesbaden) ist ein deutsch-kongolesischer Fußballspieler. Der Flügelstürmer steht bei Energie Cottbus unter Vertrag.
Karriere Kinsombi wurde im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FSV Mainz 05 ausgebildet. Für den Verein kam er sowohl in der B- als auch in der A-Junioren-Bundesliga zum Einsatz und belegte mit den Jugendmannschaften der Mainzer stets Plätze im Tabellenmittelfeld. Als Spieler von Mainz 05 stand der Offensivakteur in den Jahren 2015 und 2016 jeweils viermal für die Südwestauswahlmannschaften bei den U16- und U18-Länderpokalen auf dem Feld.
Zur Rückrunde der Regionalligasaison 2017/18 rückte der Flügelspieler in die zweite Herrenmannschaft auf und stand fortan regelmäßig im Kader. In 42 Ligaspielen steuerte er zwei Treffer und sechs Vorlagen bei, kämpfte mit Mainz II aber überwiegend um den Klassenerhalt.
Im Rahmen von vereinsinternen Umstrukturierungsmaßnahmen verpflichtete der Drittligist KFC Uerdingen 05 Kinsombi zur Saison 2019/20 und stattete ihn mit einem Dreijahresvertrag aus. Bei der 0:3-Heimniederlage gegen den Zweitligaabsteiger FC Ingolstadt 04 am 5. Spieltag kam Kinsombi erstmals in einer Profiliga zum Einsatz. Nach zwei Jahren in Uerdingen wechselte er im Sommer 2021 zum Zweitligisten SV Sandhausen.
Nach dem Abstieg mit Sandhausen wechselte er im Sommer 2023 zum Zweitligisten Hansa Rostock. Unter Hansa-Trainer Alois Schwartz gab er sein Startelfdebüt am 1. Spieltag der Saison im heimischen Ostseestadion gegen den 1. FC Nürnberg, sein erster Torerfolg folgte am 10. Spieltag gegen Holstein Kiel. Nachdem die letzten sechs Spiele jener Spielzeit nicht gewonnen werden konnten, folgte auch mit den Mecklenburgern der Abstieg in die 3. Fußball-Liga. Kinsombi blieb allerdings nach zusammen 19 Zweitliga-Einsätzen und einem Einsatz im DFB-Pokal bei den Ostseestädtern. In den folgenden zwei Drittliga-Spielzeiten 2024/25 und 2025/26 an Bord der Kogge verpasste er den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga nur knapp. Die Spielzeiten endeten jeweils auf Rang 5. In beiden Jahren verabschiedete sich Kinsombi mit der Mannschaft auch in der 1. Runde im DFB-Pokal, zunächst gegen den Zweitligisten Hertha BSC und ein Jahr später gegen den Bundesligisten TSG Hoffenheim. Der Mecklenburg-Vorpommern-Pokal hingegen konnte in beiden Jahren gewonnen werden. Im Endspiel wurde jeweils der SV Pastow bezwungen und somit die Teilnahme am DFB-Pokal der Folgesaison sichergestellt werden.
Im Sommer 2026 wechselte Kinsombi zum Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus.
Erfolge Landespokalsieger Mecklenburg-Vorpommern: 2025, 2026 (mit Hansa Rostock)
Privates Kinsombis Eltern stammen aus der Demokratischen Republik Kongo, weshalb er neben der deutschen auch die kongolesische Staatsangehörigkeit besitzt.Kiel-Star David Kinsombi will junge HSV-Mannschaft auch in der 2. Liga anführen, sportbuzzer.de, 8. Mai 2019, abgerufen am 25. Januar 2021. Sein älterer Bruder David (* 1995) ist auch Fußballprofi.
Anmerkungen
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