12. Leichtathletik-Europameisterschaften zentriert|100pxDisziplin Kugelstoßen der FrauenStadt Prag, heute Stadion Stadion Evžena RošickéhoTeilnehmerinnen 12 Athletinnen aus 6 LändernWettkampfphase 30. AugustMedaillengewinnerinnen 16px|Gold Gold Ilona Slupianek () 16px|Silbermedaillen Silber Helena Fibingerová () 16px|Bronzemedaillen Bronze Margitta Droese () mini|hochkant=1.9| Das Kugelstoßen der Frauen bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1978 wurde am 30. August 1978 im Stadion Evžena Rošického von Prag ausgetragen.

Mit Gold und Bronze errangen die Kugelstoßerinnen aus der DDR in diesem Wettbewerb zwei Medaillen. Europameisterin wurde Ilona Slupianek. Platz zwei belegte die tschechoslowakische Olympiadritte von 1976, EM-Dritte von 1974 und Weltrekordinhaberin Helena Fibingerová. Bronze ging an Margitta Droese, die am darauffolgenden Tag die Silbermedaille im Diskuswurf errang.

Rekorde Bestehende Rekorde Weltrekord 22,32 m Nitra, Tschechoslowakei (heute Slowakei) 20. August 1977, sport-record.de (englisch), abgerufen am 24. November 2022 Europarekord Meisterschaftsrekord 20,78 m Nadeschda Tschischowa EM Rom, Italien 2. September 1974 Rekordverbesserung Europameisterin Ilona Slupianek aus der DDR verbesserte den bestehenden EM-Rekord am 30. August um 63 Zentimeter auf 21,41 m. Zum Welt- und Europarekord fehlten ihr 91 Zentimeter.

Doping In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall. Die bulgarische Athletin Elena Stojanowa, die ursprünglich Rang fünf belegt hatte, wurde wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen nachträglich disqualifiziert und für achtzehn Monate gesperrt.List of doping cases in athletics, research.omicsgroup.org, abgerufen am 24. November 2022 Die im Finale zunächst hinter ihr platzierten Athletinnen rückten um jeweils einen Rang nach vorne.

Benachteiligt wurde die ursprünglich neuntplatzierte und dan auf Rang acht vorgerückte Rumänin Mihaela Loghin. Ihr wurden durch Stojanowas Dopingbetrug drei Versuche genommen, denn Loghin war nach Beendigung des Vorkampfs nicht unter den besten acht Athletinnen platziert und somit für den Endkampf mit drei weiteren Stößen nicht zugelassen.

Durchführung Bei nur zwölf Teilnehmerinnen gab es keine Qualifikation, alle Athletinnen traten gemeinsam zum Finale an.

Legende Kurze Übersicht zur Bedeutung der Symbolik – so üblicherweise auch in sonstigen Veröffentlichungen verwendet: – verzichtet x ungültig CR Championshiprekord NM keine Weite (no mark) ogV ohne gültigen Versuch

Finale 30. August 1978, 17:00 Uhr Platz Name Nation 1. Versuch (m) 2. Versuch (m) 3. Versuch (m) 4. Versuch (m) 5. Versuch (m) 6. Versuch (m) Bestweite (m) 1 Ilona Slupianek x 19,98 20,87 20,23 20,44 21,41 21,41 CR 2 Helena Fibingerová 19,89 20,86 x x x 19,64 20,86 3 Margitta Droese 18,06 19,59 20,28 20,58 20,48 20,31 20,58 4 Swetlana Kratschewskaja 19,81 19,41 19,80 19,89 19,85 20,13 20,13 5 Eva Wilms 18,10 19,20 19,02 18,43 x 18,57 19,20 6 Iwanka Petrowa x 18,51 18,72 18,85 x 18,62 18,85 7 Swetlana Melnikowa 17,41 17,78 18,19 17,53 18,63 x 18,63 8 Mihaela Loghin 16,83 16,81 17,35 eigentlich zu drei weiteren Stößen berechtigt 17,35 9 Zdeňka Bartoňová x 17,23 16,86 nicht im Finale derbesten acht Athletinnen 17,23 10 Beatrix Philipp 16,86 17,02 17,13 17,13 Nina Issajewa x x x ogV DOP Elena Stojanowa 18,62 18,96 19,43 18,45 19,19 x 19,43

Weblinks Praha European Championships, european-athletics.org, abgerufen am 24. November 2022 European Championship 1978 Praga, Women Shot Put, todor66.com, abgerufen am 24. November 2022 Track and Field Statistics, EM 1978, trackfield.brinkster.net (englisch), abgerufen am 24. November 2022 European Championships Munich 2022 - Statistics Handbook Athletics, 13th European Athletics Championships Praha TCH 29 AUG–03 SEP 1978, Stadion Evžena Rošického, Women Shot Put, S. 591, englisch (PDF, 30.741 KB), downloads.european-athletics.com, abgerufen am 24. November 2022

Einzelnachweise und Anmerkungen

Kategorie:Wettbewerb der Leichtathletik-Europameisterschaften 1978