Hiranai (jap. ) ist eine Stadt (-machi) im Higashitsugaru-gun („Kreis Ost-Tsugaru“) der japanischen Präfektur Aomori. Hiranai liegt an der Mutsu-Bucht (Mutsu-wan) an der Nordspitze der Hauptinsel Honshū.

Holzwirtschaft und Fischerei sind die bestimmenden Wirtschaftsfaktoren von Hiranai.

Der Name stammt von den Ainu-Wörtern von pira ‚Kliff‘ und nay ‚Fluss‘ auf Grund der Lage in einem Flusstal auf der Natsudomari-Halbinsel. Für die japanische Umschrift wurden die Zeichen für und gewählt.

Geschichte Bei der Reorganisation des japanischen Gemeindewesens zum 1. April 1889 wurden die Dorfgemeinden Higashi-Hiranai (), Naka-Hiranai () und Nishi-Hiranai () eingerichtet. Zum 1. Oktober 1928 wurde Naka-Hiranai zur Stadtgemeinde (Machi) Kominato () erhoben.

Im Rahmen des Zweiten Weltkriegs wurde am 15. Juli 1945 vor der Nordküste des Dorfes durch die United States Army Air Forces (USAAF) ein Schiff versenkt, wobei 3 Menschen getötet und 9 verletzt wurden (siehe Luftangriffe auf Japan).

Hiranai entstand am 31. März 1955 aus der Zusammenlegung aller drei Gemeinden.

Verkehr Straße: Nationalstraße 4 Zug: Aoimori Tetsudō: nach Aomori und Hachinohe

Angrenzende Städte und Gemeinden

Aomori

Söhne und Töchter der Stadt Kazunari Sasaki (* 1962), Skilangläufer

Weblinks

Kategorie:Ort in der Präfektur Aomori Kategorie:Ort mit Seehafen