mini|Dampflokomotive der Bauart C2’ n2t (032T) der Chemins de fer du Calvados mini|Dampflokomotive der Bauart C n2t (030T) der Bahnstrecke Gérardmer–Retournemer
Die Ateliers de Construction du Pont de Flandre, Weidknecht Frères & CieWeltausstellung Paris 1889. bauten und vertrieben im Zeitraum 1880 bis 1929 Dampflokomotiven. Das Verwaltungsgebäude und die Fabrik befanden sich im 19. Arrondissement von Paris (1 Boulevard Macdonald im Quartier Pont-de-Flandre).
Geschichte Gründer des Unternehmens im Jahr 1876 war der Pariser Ingenieur Frédéric Weidknecht (1842–1902),Nouveau dictionnaire de biographie alsacienne. der zwischen 1872 und 1910 vierzig Patente erhielt. Zu jenen zählte unter anderem ein dampfbetriebener Omnibus, der 1896 in Paris vorgestellt wurde.
Zunächst trug die Firma den Namen Bureau et Ateliers F. Weidknecht, bis 1913 dann schlicht Weidknecht et Compagnie. In der ersten Zeit importierte Weidknecht Maschinen aus dem Ausland, fertigte aber selbst Kräne und Werkzeuge für Eisenbahnen. Von 1879 an wandte er sich dem Bau und Vertrieb von Lokomotiven für Kleinbahnen zu. Als erste verließ mit der Fabriknummer 104 im Jahr 1880 eine zweigekuppelte Tenderlok (020T) für die Spurweite 600 mm das Werk.
Nach seinem Tod wurde die Firma von seinen Söhnen, den Zwillingen Adrien (1876–1906) und Amédée (1876–1928) übernommen.The Families of Michael Weydchecht, Hilsbach, Palatinate. Bis 1914 baute sie ungefähr 300 Lokomotiven, 500 weitere wurden aus dem Ausland hinzugekauft. Unter den ersteren waren Auftragsarbeiten für das Unternehmen Decauville, das die bei Weidknecht entstandenen Maschinen mit seinen eigenen Firmenschildern versah.
Nach 1914 lassen sich praktisch keine Aktivitäten der Firma im Eisenbahnbereich mehr feststellen. Nach dem Tod Amédée Weidknechts wurde die Fabrik an die Société Cléro verkauft.
Das Weidknecht-System Am 30. Mai 1892 meldete Frédéric Weidknecht ein Patent (Nr. 222000) für eine radiale Lokomotivachse, das Weidknecht-System, an. Die erste Anwendung dieses Systems erfolgte bei den Lokomotiven des Typs C1’ n2t der Chemins de Fer Départementaux de la Drôme.Portefeuille économique des machines, de l’outillage et du matériel.
Produktion und Vertrieb mini|Dampf-Omnibus Die Produktion bestand hauptsächlich aus Schmalspurlokomotiven. Lokomotiven für Chemins de fer départementaux de la Drôme Compagnie des tramways de Loir-et-Cher Compagnie des chemins de fer à voie étroite et tramways à vapeur du Tarn Chemin de Fer Touristique du Tarn. Compagnie des tramways de l’Artois (TA) für die Tramway de Béthune à Estaires Chemin de Fer d’Aigues-Vives Tramway de Royan Chemins de fer du Calvados (CFC) Tramway de Gérardmer Compagnie du chemin de fer de l’Est-Marseille Chemins de fer de ThessaliePortefeuille économique des machines, de l’outillage et du matériel: Locomotive articulee a adherence totale par pendule compensateur. Vermutlich: Artikutza-Bahn Dampf-OmnibussePortefeuille économique des machines, de l’outillage et du matériel: Omnibus automobile a vapeur.
Das Werk produzierte ab 1886 auch Loizeau-Steinbrecher. Diese Tätigkeit wurde 130 Jahre später unter der Marke Cléro fortgesetzt.
Liste der Weidknecht-Lokomotiven