Tobias Koy (* 1757 in Wien (Bécs); † 3. Juli 1809 in Buda) war ein ungarischer Hofbeamter in BudaWolfram Kaiser, Arina Völker. 1981. und Entomologe österreichischer Abstammung.Magyar Életrajzi Lexikon. Tobias Koy.kislexikon. Tobias Koy.

Leben und Werk Koy wuchs in Wien auf. 1787 kam er als ungarischer Kammerschatzmeister nach Buda. In seiner Freizeit sammelte er Insekten in der Gegend um Budapest und berichtete in zwei Artikeln über seine Sammlungen. Koys Schmetterlingssammlung ist von historischer Bedeutung und wird im ungarischen Museum für Naturgeschichte aufbewahrt.

Koy wurde am 1. März 1798 aus eher „formellen“Wolfram Kaiser, Arina Völker. Zur Mitgliedschaft ungarländischer Wissenschaftler in der Academia Naturae Curiosorum, Seite 102: Zur Vokation von Mauritius Johann Böhm und Tobias Koy heißt es hier: „Auch wenn die beiden letzteren Vokationen mehr formeller Natur gewesen sind: sie liefen unter den üblichen Modalitäten ab und endeten mit der Verleihung von Cognomina; so müssen auch sie in dieser Aufstellung berücksichtigt werden.“ Gründen (wohl zur Förderung von Wissenschaftskontakten) zusammen mit dem Hofbeamten Mauritius Johann Böhm mit der Matrikelnummer 1005 und dem akademischen Beinamen „Aelianus IV.“ in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina aufgenommen.

Literatur von Tobias Koy Alphabetisches Verzeichniss meiner Insekten-Sammlung. s. n., Buda, 1800, (Digitalisat). Beschreibung eines neuen Werkzeugs zum Insektenfange. In: Magazin für Insektenkunde. Band 1, Heft 3/4, 1802, , S. 460–466.

Quellen

Johann Daniel Ferdinand Neigebaur: Geschichte der kaiserlichen Leopoldino-Carolinischen deutschen Akademie der Naturforscher während des zweiten Jahrhunderts ihres Bestehens. Friedrich Frommann, Jena 1860, S. 241 (archive.org)

Weblinks

Einzelnachweise

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