Die Flussnachtschwalbe oder Sandnachtschwalbe (Chordeiles rupestris) ist eine Vogelart aus der Familie der Nachtschwalben (Caprimulgidae).AvibaseP. H. Barthel, C. Barthel, E. Bezzel, P. Eckhoff, R. van den Elzen, Ch. Hinkelmann & F. D. Steinheimer: Die Vögel der Erde - Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen, 3. ergänzte Auflage, 2022, PDF
Sie kommt in Bolivien, Brasilien, Ecuador, Kolumbien, Peru und Venezuela vor.
Ihr Verbreitungsgebiet umfasst hauptsächlich Flüsse und Sumpfgebiete, Sekundärwald, felsige Inseln und Sandstrände, gerne auch in der Nähe von Seen.N. Whyland: Sand-colored Nighthawk (Chordeiles rupestris), version 1.0. In: T. S. Schulenberg (Herausgeber): Birds of the World. 2020, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Chordeiles rupestrisM. McMullan: Field Guide to the Birds of Colombia. Rey Naranjo Editores, 2018, ISBN 978-958-8969-77-0.
Beschreibung Die Flussnachtschwalbe ist 19–24 cm groß; die Geschlechter unterscheiden sich nicht. Die Unterseite ist blass graubraun, braun und zimtfarben gefleckt und gestreift. Es ist kein Nackenband abzugrenzen, die Flügeldecken sind gleichfalls blass graubraun.
Stimme Der Ruf des Männchens wird als trillerndes rrrr-wo-wo-wo beschrieben, während des Fluges oder von einem Ansitz aus erfolgend.
Geografische Variation Es werden folgende Unterarten anerkannt:IOC World Bird List 15.2 Nightjars, Oilbird, potoos, frogmouthsAviList Core Team. 2025. AviList: The Global Avian Checklist, v2025. AviList.v2025 C. r. xyostictus , 1914 – Kolumbien (Cundinamarca) C. r. rupestris (, 1825), Nominatform – Ecuador, Peru, Kolumbien (von Meta und Guainía) und Venezuela bis Brasilien und Bolivien
Lebensweise Die Nahrung besteht aus Insekten einschließlich Nachtfaltern und Termiten, die im Fluge niedrig über Sandbänken oder höher über Flüssen gejagt werden. Der Vogel ist ausgeprägter nachtaktiv als andere Nachtschwalben und jagt im Verbund. Er ruht auf offenem Boden oder zwischen abgestorbenen Ästen über dem Wasser.
Die Brutzeit liegt – in der Trockenzeit mit Niedrigwasser – in Kolumbien zwischen Januar und Juli bis Ende September und in Peru zwischen Mai und August.
Gefährdungssituation Die Flussnachtschwalbe gilt als „nicht gefährdet“ (least concern).
Einzelnachweise
Weblinks
Macaulay Library
Kategorie:Nachtschwalben