Clara Walbröhl (* 26. April 1898Piet Hein Honig, Hanns-Georg Rodek: 100001 – Die Showbusiness-Enzyklopädie des 20. Jahrhunderts. Villingen-Schwenningen: Showbiz-Data-Verlag 1992, S. 1009marchivum.de in Bonn; † 6. April 1985 in Stuttgart) war eine deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin.

Leben und Wirken Nach ihrer Ausbildung zur Schauspielerin bei Melitta Leithner in Köln begann die Bühnenkarriere von Clara Walbröhl 1921 in Gelsenkirchen. In der Folge wirkte sie in Köln und von 1935 bis 1939 in Elbing (Westpreußen). Anschließend wechselte sie an das Schauspielhaus in Königsberg. Nach ihrer Flucht aus Ostpreußen 1945 hatte sie Engagements in Osnabrück und am Nationaltheater Mannheim, zu dessen Ensemble sie bis 1976 gehörte. Clara Walbröhl war ab 1948 an über 140 Hörspielproduktionen deutscher Rundfunkanstalten beteiligt und wirkte seit 1963 in verschiedenen Fernsehfilmen und Fernsehserien mit.

Filmografie (Auswahl) 1963: ... und heute ins Theater: Die Dame ist nicht fürs Feuer (Fernsehfilm) 1967: Wie verbringe ich meinen Sonntag? (Fernsehfilm) 1970: Mord im Pfarrhaus (Fernsehfilm) 1971–1973: Unser Dorf (Fernsehserie) 1972: Ein Chirurg erinnert sich (Fernsehserie, 5 Folgen) 1973: Entziehung – Ein Tagebuch (Fernsehfilm) 1974: Die Bettelprinzess (Fernsehfilm) 1974: Autoverleih Pistulla (Fernsehserie, 1 Folge) 1977: Gaslicht (Fernsehfilm) 1982: Die Murmel (Fernsehfilm) 1982: Tränen im Kakao (Fernsehfilm) 1983: Der Tunnel (Fernsehfilm) 1984: Reserl am Hofe

Hörspiele (Auswahl) 1948: Helmut Käutner: In jenen Tagen – Regie: Gert Westphal 1948: Gerhart Hauptmann: Winterballade – Regie: Inge Möller 1951: Friedrich Forster: Robinson soll nicht sterben – Regie: Walter Knaus 1953: Terence Rattigan: Der Fall Winslow – Regie: Ludwig Cremer 1959: Dieter Wellershoff: Die Bittgänger – Regie: Walter Knaus 1962: Jean-Paul Sartre: Die Fliegen – Regie: Walter Knaus 1969: Hermann Ebeling: Der Konzern – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1969–1971: Gisela Prugel: Hier Familie Hansen (etwa 75 Folgen) – Regie: Lothar Schluck 1970: David Lytton: Unterwegs nach Karendu – Regie: Fritz Schröder-Jahn 1974: Karl Otto Mühl: Rheinpromenade – Regie: Otto Düben 1976: Wim Ramaker: Auf totem Gleis – Regie: Dieter Carls 1977: Henry Slesar: Die Stimme des Gewissens – Regie: Dieter Eppler 1978: Oscar Wilde: Lord Arthur Savile's Verbrechen – Regie: Thomas Köhler, Bernd Gottschalk 1978: Jewgenij Samjatin: Wir – Regie: Hans Gerd Krogmann (1 Stunde 57 Minuten SWF, BR, RIAS) 1981: Willy Grüb: Der Einzelgänger von Queens Village – Regie: Willy Grüb 1984: Ludvík Aškenazy: Die schwarzweiße Geschichte – Regie: Raoul Wolfgang Schnell

Literatur Herbert A. Frenzel, Hans Joachim Moser (Hrsg.): Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Schauspiel, Oper, Film, Rundfunk. Deutschland, Österreich, Schweiz. De Gruyter, Berlin 1956, , S. 780 (abgerufen über De Gruyter Online).

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Einzelnachweise

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