Montigny-lès-Vaucouleurs ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Meuse in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen); sie gehört zum Arrondissement Commercy und zum Gemeindeverband Communauté de communes de Commercy-Void-Vaucouleurs.
Geografie Montigny-lès-Vaucouleurs liegt rund 22 Kilometer südwestlich der Stadt Toul im Süden des Départements Meuse. Verkehrstechnisch befindet sich die Gemeinde wenige Kilometer südlich der Route nationale 4 mit dem nächsten Anschluss in Void-Vacon. Der Ort liegt am Ruisseau de Montigny. Weite Teile des Gemeindegebiets sind bewaldet (Forêt Domaniale de Montigny und Le Grand Bois). Die Gemeinde besteht aus dem Dorf Montigny-lès-Vaucouleurs und den Weilern Fraicul und Toulon.
Nachbargemeinden sind Vaucouleurs im Norden und Nordosten, Neuville-lès-Vaucouleurs im Osten und Südosten, Burey-en-Vaux im Südosten, Badonvilliers-Gérauvilliers im Süden sowie Mauvages im Westen.
Geschichte Wie alle Gemeinden der Gegend litt die Gemeinde im Mittelalter unter Konflikten. Die schlimmsten Verwüstungen richteten der Hundertjährige Krieg und der Dreißigjährige Krieg an. Der Name der heutigen Gemeinde wurde im Jahr 1011 unter dem lateinischen Namen Montiniacum erstmals in einem Dokument erwähnt. Im Mittelalter gehörte die Gemeinde zur Barrois mouvant und war Teil der Champagne. Montigny-lès-Vaucouleurs gehörte von 1793 bis 1801 zum District Gondrecourt. Zudem seit 1793 zum Kanton Vaucouleurs. Die Gemeinde ist seit 1801 dem Arrondissement Commercy zugeteilt.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011 2019Einwohner 121 106 96 94 85 76 78 76 74 Quellen: Cassini und INSEE
Wirtschaft Vom 17. Jahrhundert bis Ende des 20. Jahrhunderts war die Gemeinde berühmt für ihre Fayence-Keramik. Die Fayence-Fabriken waren neben der Landwirtschaft der wichtigste Erwerbszweig.
Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-André Statue von Jeanne d’Arc im Dorfzentrum Denkmal für die GefallenenDenkmal für die Gefallenen Gedenktafek an in Auschwitz ermordete jüdische BewohnerGedenktafel an in Auschwitz ermordete jüdische Bewohner Wegkreuz nördlich des Dorfs Waschhaus und Pferdetränke
Literatur Le Patrimoine des Communes de la Meuse. Flohic Editions, Band 2, Paris 1999, ISBN 2-84234-074-4, S. 1039–1040.
Weblinks
Kirche Saint-André
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Grand Est