8. Leichtathletik-Europameisterschaftenzentriert|100pxDisziplin Speerwurf der FrauenStadt Stadion NépstadionTeilnehmerinnen 16 Athletinnen aus 8 LändernWettkampfphase 2. September: Qualifikation3. September: FinaleMedaillengewinnerinnen16px|Gold Gold Marion Lüttge ()16px|Silbermedaillen Silber Mihaela Peneș ()16px|Bronzemedaillen Bronze Walentina Popowa () mini|hochkant=2.1|Das Népstadion bei einer Veranstaltung im Jahr 1953 Der Speerwurf der Frauen bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1966 wurde am 2. und 3. September 1966 im Budapester Népstadion ausgetragen.

Europameisterin wurde die DDR-Werferin Marion Lüttge. Sie gewann vor der rumänischen Olympiasiegerin von 1964 Mihaela Peneș. Bronze ging an Walentina Popowa aus der Sowjetunion.

Rekorde Bestehende Rekorde Weltrekord62,40 m Jelena GortschakowaOS Tokio, Japan16. Oktober 1964, sport-record.de (englisch), abgerufen am 19. Juli 2022EuroparekordEM-Rekord56,02 mEM in Stockholm, Schweden19. August 1958 Rekordverbesserungen Die spätere Europameisterin Marion Lüttge aus der DDR verbesserte den bestehenden EM-Rekord in der Qualifikation am 2. September um 3,68 m auf 59,70 m. Diese Weite war gleichzeitig ein neuer deutscher Rekord. Der Welt- und Europarekord lag noch um 2,70 m weiter.

Qualifikation mini|hochkant=0.8|Als Fünfzehnte schied Angéla Ránky in der Qualifikation aus – unter ihrem Namen Angéla Németh wurde sie zwei Jahre darauf Olympiasiegerin 2. September 1966

Die sechzehn Teilnehmerinnen traten zu einer gemeinsamen Qualifikationsrunde an. Elf Athletinnen (hellblau unterlegt) übertrafen die Qualifikationsweite für den direkten Finaleinzug von 50,00 m. Damit war die Mindestanzahl von zwölf Finalteilnehmerinnen nicht erreicht. Das Finalfeld wurde mit der nächsten bestplatzierten Sportlerin (hellgrün unterlegt) auf zwölf Werferinnen aufgefüllt. So reichten für die Finalteilnahme schließlich 49,74 m. Platz Name Nation Weite (m) 1 Marion Lüttge 59,70 CR/DR 2 Márta Rudas 57,72 3 Walentina Popowa 55,32 4 Mihaela Peneș 55,02 5 Ameli Koloska 53,04 6 Eva Egger 52,12 7 Jelena Gortschakowa 52,08 8 Elvīra Ozoliņa 51,34 9 Erika Strasser 50,68 10 Daniela Tarkowska 50,58 11 Gertrud Schönauer 50,52 12 Nataša Urbančič 49,74 13 Ágnes Radnai 49,34 14 Anneliese Gerhards 49,26 15 Angéla Ránky 49,14 16 Marilena Ciurea 45,82

Finale mini|hochkant=1.2|Europameisterin Marion Lüttge – als Marion Gräfe war sie 1962EM-Zehnte geworden 3. September 1966 Platz Name Nation Weite (m) 1 Marion Lüttge 58,74 2 Mihaela Peneș 56,94 3 Walentina Popowa 56,70 4 Jelena Gortschakowa 55,96 5 Elvīra Ozoliņa 55,52 6 Márta Rudas 54,30 7 Daniela Tarkowska 49,70 8 Erika Strasser 49,26 9 Gertrud Schönauer 48,56 10 Eva Egger 48,54 11 Ameli Koloska 47,90 Nataša Urbančič ogV

Weblinks Budapest European Championships, european-athletics.org, abgerufen am 19. Juli 2022 European Athletics Championships Zürich 2014 – Statistics Handbook, European Championship 1966 Budapest, Women Javelin throw, slidelegend.com (englisch), S. 404 (PDF, 13.623 kB), abgerufen am 19. Juli 2022 Women Javelin Throw VIII European Championships 1966 Budapest (HUN), todor66.com, abgerufen am 19. Juli 2022 Track and Field Statistics, EM 1966, trackfield.brinkster.net, abgerufen am 19. Juli 2022 8. Leichtathletik-Europameisterschaften 1966 in Budapest, Ungarn, ifosta.de, abgerufen am 19. Juli 2022

Einzelnachweise und Anmerkungen

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