Victoria Sessi (auch: Vittoria; * 1788 in Rom [Kutsch-Riemens: 1796 in Wien];Gerhard Robert Walther von Coeckelberghe-Dützele: Curiösitäten- und memorabilien-lexicon von Wien. 1846, S. 333 (). † ?) war eine italienische Opernsängerin in der Stimmlage Sopran.

Leben Victoria Sessi war eine von fünf Töchtern des Sängers Giovanni Sessi und der Sängerin Franziska Lepri.Sessi, Victoria. In: Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe. Abgerufen am 14. Februar 2026. Sie debütierte 1804 am Wiener Hoftheater als Vitellia in Mozarts Oper Titus.Zeitung für die elegante Welt. Beilagen: Intelligenzblatt der Zeitung für die elegante Welt. Band 4. Voß, 1804, S. 524 (). Sie sang zusammen mit Antonio Brizzi, der die Titelrolle des Titus übernahm, in 16 Aufführungen.Mozart-Jahrbuch. 1986, S. 28 (). Am 15. November des gleichen Jahres sang sie in einem der Redoutensäle der Wiener Hofburg eine der Hauptrollen bei der Uraufführung des Oratoriums Athalia von Georg Joseph Vogler.Kurpfalzbairische Staats-Zeitung zu München. Sechster Jahrgang, 7. Februar 1805, S. 131 (). In der Opernsaison 1810/11 trat sie an der Wiener Hofoper auf.

Victoria Sessi heiratete 1816 den aus Griechenland stammenden Alexander Alexander in Wien. Anschließend nahm sie ihren Abschied von der Bühne,Karl-Josef Kutsch, Leo Riemens: Großes Sängerlexikon. Band 4. Walter de Gruyter, 2012, S. 4365 (). gab aber 1821 noch ein Konzert zusammen mit ihrer Nichte Eugenie.Der Sammler. Ein Unterhaltungsblatt. Band 13. Strauß, 18. September 1821, S. 448 ().

Aus ihrer Ehe ging ein Sohn, Achilles Alexander Alcibiades Constantin Alexander (1816–1891), hervor. Dessen Tochter Mathilde Sessi (1846–1934, geboren in Wien), war auch Opernsängerin in der Stimmlage Sopran.Neue Berliner Musikzeitung. Bote & Bock, 1871, S. 45 (). Victoria Sessi hatte zudem eine Tochter aus einer Beziehung mit Fürst Nikolaus Esterhazy: Karolina Nikolina Viktoria Sessi (1818–1886).

Victoria Sessis Todestag ist unbekannt, sie starb frühestens am 2. August 1843.

Literatur Constantin von Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Österreich: enthaltend die Lebensskizzen der denkwürdigen Personen, welche 1750 bis 1850 im Kaiserstaate und in seinen Kronländern gelebt haben. Zamarski, Wien 1856–1891, S. 157 ()

Damen Conversations Lexikon. Band 5. Leipzig 1856 ()

Weblinks Oesterreichisches Musiklexikon online

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Einzelnachweise

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