Siegfried-Michael Ressel (eigentlich Karl Hans Siegfried Reßel, * 28. Februar 1916; † 9. Juli 1997 in Berlin) war ein deutscher Film- und Theaterschauspieler.
Wirken Ressel hatte in den 1950er-Jahren Engagements an Theaterbühnen wie dem Theater der Freundschaft Berlin,Theater der Zeit. Band 36, Ausgaben 7–12. Henschel, 1981, S. 76. Vgl. auch Die Weltbühne, Band 30, Ausgaben 26–52. Verlag der Weltbühne., 1975, S. 1498. 1956 spielte er in Samuil Marschaks Märchenspiel Das Tierhäuschen (Regie Hans-Dieter Schmidt);Szenenbilder aus dem Märchenspiel Das Tierhäuschen von S. Marschak, Regie H.-D. Schmidt (deutschefotothek.de). Als Theaterschauspieler war er bis Mitte der 1970er-Jahre aktiv.Theater der Zeit, Band 29, Ausgaben 7-12. Henschel, 1974, S. 74.
Außerdem wirkte Ressel als Sprecher bei Hörspiel-Produktionen,Franz Hiesel: Repertoire 999: 1 bis 730, Hörspiele in deutscher Sprache. ORF 1990, S. 232 bei einer Reihe von DEFA-SpielfilmenGünter Schulz, Doris Hackbarth, DEFA.: DEFA-Spielfilme: Filmografie, Band 1. Staatliches Filmarchiv der DDR, 1989. und in Fernsehproduktionen des Deutschen Fernsehfunks mit; dabei arbeitete er mit Regisseuren wie Richard Groschopp (Entlassen auf Bewährung, 1965), Horst Hawemann, Hubert Hoelzke, Lutz Köhlert, Wolfgang Luderer, Horst Netzband, Wolfgang E. Struck und Robert Trösch zusammen. Zu sehen war er des Weiteren in Fernseh-Serien und -Reihen wie in Fernsehpitaval, Blaulicht, Gewissen in Aufruhr (1961) von Erwin Geschonneck und in Der Staatsanwalt hat das Wort. Seine letzte Fernsehrolle hatte er in der TV-Adaption von Tagebuch der Anne Frank (1982) unter der Regie von Mirjana Erceg.
Filmografie 1955: Die gestohlene Prinzessin (Regie: Karl-Heinz Biber) 1955: Vom Wendelstein zur Neuenburg (Regie: Wolfgang Luderer) 1956: Das Tierhäuschen (Regie: Hans-Dieter Schmidt) 1955: Das Loch in der Mauer (Regie: Robert Trösch) 1959: Weimarer Pitaval: Der Fall Wandt 1960: Johnny Belinda (Regie: Hans-Jürgen Degenhardt) 1961: Blaulicht (Fernsehserie) 1961: Gewissen in Aufruhr (Fernsehserie, Regie: Erwin Geschonneck) 1961: Premiere im Admiralspalast (Regie: Wolfgang E. Struck) 1961: Die Jagd nach dem Stiefel (Regie: Hubert Hoelzke) 1962: Wohl dem, der lügt (Fernsehfilm) 1963: Humphrey George (Regie: Lutz Köhlert) 1965: Entlassen auf Bewährung (Regie: Richard Groschopp) 1968: Ein Krug mit Oliven (Regie: Heiner Möbius) 1969: Spiel vor dem Feind (Regie: Hilmar Elze, Horst Hawemann) 1972: Tschintschraka oder Das große Abenteuer eines kleinen Gauklers (Regie: Horst Netzband) 1975: König Jörg (Regie: Horst Netzband, Konrad Zschiedrich) 1975: Die Schneekönigin (Regie: Heiner Möbius) 1980: Der Staatsanwalt hat das Wort (Fernsehserie) 1982: Das Tagebuch der Anne Frank (Regie: Mirjana Erceg)
Hörspiele 1950: Georg Kaiser: Zweimal Amphitryon (Hauptmann) – Regie: Werner Stewe 1962: Gerhard Stübe: Das Südpoldenkmal (Campbell) – Regie: Fritz Göhler 1970: Werner Heiduczek: Die Brüder – Bearbeitung und Regie: Fritz Göhler 1970: Stephan Hermlin: Scardanelli – Regie: Fritz Göhler
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