Mara Mednik (* 12. Oktober 1940 in Leningrad; † 16. März 2024 in Berlin)Elisaveta Blumina: Konzertpianistin mit Demenz: Die Musik ist ihr geblieben Berliner Zeitung vom 25. August 2023. Abgerufen am 2. September 2023 war eine in Hamburg lebende russisch-deutsche klassische Pianistin und Hochschulprofessorin.
Werdegang Mednik begann im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel und trat mit fünf Jahren in der Leningrader Philharmonie auf. Ab dem siebten Lebensjahr erhielt sie Unterricht an der Spezialschule für Musik, den sie mit Auszeichnung abschloss. Sie setzte ihre Studien am Leningrader Konservatorium bei Nadeschda Golubowskaja (1891–1975) fort und beendete ihre Aspirantur bei Berta Marants, einer Schülerin von Heinrich Neuhaus. Im Jahr 1992 siedelte sie nach Deutschland um.Mara Mednik bei Darß.org 1 Abgerufen am 17. September 2019
Sie tritt vor allem als Kammermusikerin auf und hatte Professuren für Klavierbegleitung an den Musikhochschulen, HamburgSarah Niehues: Wohnzimmer als Konzertsaal. Welt am Sonntag 7. Mai 2006. Abgerufen am 17. September 2019, Detmold, Berlin (2000 bis 2004 begleitete sie die Cello-Klasse von Boris Pergamenschtschikow an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin) und Rostock inne.
Zu ihren musikalischen Partnern gehören u. a. Arkadi Marasch, Gustav Rivinius, Dmitri Makhtin, Emil Rovner, Gavriel Lipkind, Danjulo Ishizaka, Alina Pogostkina, Sebastian Klinger, Julian Steckel, Suyoen Kim, Alexander Buzlov und Vilde Frang. Sie begleitete Meisterkurse von Yfrah Neaman, Zakar Bron, Galina Wischnewskaja, Abram Stern, Thomas Brandis und Gary Hofmann und fuhr darüber hinaus mit Erfolg zu internationalen Wettbewerben nach Washington, Genua, Warschau, Moskau, Pretoria, Helsinki, Paris und Montreal. Es folgten mehrere CD- und Rundfunkaufnahmen beim WDR, NDR und SWR.Aufnahmen. Homepage Mara Medinik. Abgerufen am 18. September 2019
Bei internationalen Violin- und Cellowettbewerben wirkte sie als offizielle Pianistin mit, so beim Spohr-Wettbewerb benannt nach Louis Spohr in Freiburg, beim Sarasatewettbewerbbenannt nach Pablo de Sarasate in Pamplona, beim Emanuel-Feuermann-Wettbewerbbenannt nach Emanuel Feuermann in Berlin, beim Casalswettbewerbbenannt nach Pau Casals in Kronberg und dem Deutschen Musikwettbewerb in Berlin. Sie ist offizielle Pianistin des Wettbewerbs des deutschen Musikinstrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben. Sie konzertierte u. a. im Concertgebouw Amsterdam, der Berliner Philharmonie, der Laeiszhalle Hamburg, dem Münchener Gasteig.Mara Mednig bei Darß.org 2. Abgerufen am 17. September 2019miniatur|Grabstein von Mara Mednik auf dem Jüdischen Friedhof Hamburg Ohlsdorf
Privates Mara Mednik war verheiratet mit dem Flugzeugingenieur Wladimir Blumin und ist die Mutter der Pianistin Elisaveta Blumina.
Preisverleihungen Siebenmal erste Preise für die beste Klavierbegleitung bei Violinwettbewerben in Europa markierten den Beginn einer internationalen Konzerttätigkeit, die sie zu Festivals, wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Beethovenfest Bonn oder den Schwetzinger Festspielen führte.
Weblinks
Nachruf in der Berliner Zeitung
Quellen
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