mini|„Kyōiku-tō“, Osaka Hasegawa Yoshioki (, eigentlich Hasegawa Katsuyuki (); * 3. März 1892 in der Präfektur Toyama; † 20. Februar 1974) war ein japanischer Bildhauer der Taishō- und Shōwa-Zeit.

Leben und Werk Hasegawa Yoshioki erwarb 1915 seinen Abschluss an der Abteilung für Bildhauerei der „Tōkyō Bijutsu Gakkō“ (), der Vorläufereinrichtung der heutigen Tōkyō Geijutsu Daigaku. Seine Skulptur () wurde für die 2. Teiten-Ausstellung 1920 angenommen. Auf der 12. Teiten-Ausstellung wurde sein Werk „Diskus“ () lobend erwähnt, so dass er von da an juryfrei ausstellen konnte. 1932 beteiligte er sich am Kunstwettbewerb während der Olympischen Spiele in Los Angeles mit der Skulptur „Diskuswurf“ (), 1936 nahm er an dem Kunstwettbewerb anlässlich der Olympischen Spiele in Berlin teil. Die eingereichten Skulpturen „Wrestling Techniques of Champions“, „Ringe, Nationalsport“, „Golf, Bobby Jones Treib-Schlag“ und „Ringen – fertig!“ wurden nicht prämiert, immerhin erhielt „Wrestling Techniques of Champions“ eine lobende Erwähnung. Athleten und Sportler in Bewegung waren und blieben seine zentralen Themen.

Nach dem Pazifikkrieg wurde er Juror der nun Nitten genannten Ausstellungs-Reihe, Vorstandsmitglied des „Nihon Chōko-Club“ (), Vorsitzender der „Nihon Yōchō-kai“ () und Vorstandsmitglied des „Hokuyō Bijutsu-kai“ ().

Von Hasegawas Werken sind weiter zu erwähnen: seine preisgekrönte, bildhauerische Außengestaltung „Hell-Dunkel“ () des Mahnmals zum Gedenken an den Muroto-Taifun () 1934, „Vier“ () und „Ryōgamae“ () mit dem Ringer Taihō (). 1974 wurde er kurz vor seinem Tode mit der „Konjuhō-Medaille“ () ausgezeichnet.

Anmerkungen

Literatur Laurance P. Roberts: Hasegawa Yoshioki. In: A Dictionary of Japanese Artists. Weatherhill, 1976. ISBN 0-8348-0113-2.

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