rechts|150px|Logo des Deutschland Cups Der Deutschland Cup ist ein jährlich im November in Deutschland stattfindendes Eishockeyturnier, an dem die Nationalmannschaften verschiedener Länder teilnehmen. Der Wettbewerb wird seit 1987 vom Deutschen Eishockey-Bund organisiert.

Zwischen 2018 und 2022 wurde der Deutschland Cup mit vier Mannschaften in der Yayla-Arena (bis Ende 2018: Königpalast) in Krefeld ausgetragen, der Stadt, in der der Deutsche Eishockey-Bund 1963 gegründet wurde. Die Vereinbarung galt zunächst für drei Jahre und wurde später bis 2022 verlängert.kicker.de: Deutschland Cup zieht nach Krefeld um Artikel vom 1. Februar 2018 Seit 2023 wird das Turnier in der Fanatec Arena (seit 2025: VR-Bank Landshut Arena) in Landshut ausgetragen. Erstmals gab es neben dem Männer- auch ein Frauenturnier. 2026 soll das Turnier im PSD Bank Dome in Düsseldorf stattfinden.

Geschichte Die Anfangsjahre (1987–1997) 1987 rief der Deutsche Eishockey-Bund den Deutschland Cup als offizielles Nationenturnier ins Leben. Als Austragungsort der ersten Jahre diente Stuttgart, insgesamt fand bis 1996 mit Ausnahme von 1991, wo der Wettbewerb in der Eissporthalle Frankfurt ausgespielt wurde, mindestens ein Spiel in der baden-württembergischen Landeshauptstadt statt. 1993 waren zudem Ulm, Bietigheim und Pforzheim beziehungsweise 1994 Pforzheim und Neu-Ulm zusätzliche Austragungsorte des Turniers. Im Lauf der Jahre änderte sich zudem des Öfteren der Austragungsmodus des Wettbewerbs. Spielten anfänglich drei bzw. ab dem zweiten Jahr vier Mannschaften in einer Jeder-gegen-Jeden-Runde den Turniersieger aus, bestand der Deutschland Cup in seiner Hochphase Mitte der 1990er Jahre aus einer Vorrunde mit zwei Gruppen und einer anschließenden Finalrunde, in der die Gesamtplatzierungen ausgespielt wurden. Im Jahr 1997 wurde der vorerst letzte Deutschland Cup in München und Füssen ausgespielt.

Neben dem Gastgeber Deutschland starteten im Laufe der Anfangsjahre die wichtigsten Nationalmannschaften der Welt, wie die der Tschechoslowakei und später Tschechischen Republik und der Slowakei, verschiedene Auswahlen UdSSR bzw. Russlands sowie Schweden, Finnland oder Kanada, beim Deutschland Cup. Im Zuge der Gründung der neuen Eliteliga DEL nahm im Jahr 1994 zudem ein „DEL All-Star-Team“ am Deutschland Cup teil.

Die Wiederbelebung (seit 2000) mini|Eine Spielstätte des Deutschland Cups in der Ära der Multifunktionsarenen: Die SAP-Arena Mannheim Im Vorfeld der anstehenden Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren 2001 in Deutschland wurde der Deutschland Cup schließlich nach zweijähriger Pause im Jahr 2000 wiederbelebt, um als Testlauf für das anstehende Großturnier zu dienen. Als Spielort der nächsten Jahre etablierte sich die zur Expo 2000 errichtete TUI Arena in Hannover, zudem wurden neu errichteten Multifunktionsarenen wie der Color Line Arena in Hamburg im Jahr 2004 oder der SAP Arena in Mannheim im Jahr 2005 die Möglichkeit geboten, erstmals internationale Turniere auszurichten. Um die enge Zusammenarbeit mit dem Dauerteilnehmer Schweiz zu betonen, fanden zudem die Eröffnungsspiele der Veranstaltung 2004 sowie des in TUI Nations Cup umbenannten Wettbewerbs 2005hockeyweb.de, auf schweizerischem Boden, nämlich in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen bzw. im Hallenstadion Zürich statt. Bereits im Jahr 2006 kehrten die Veranstalter zum alten Namen Deutschland Cup zurück. Im Jahr 2008 wurde das Turnier erneut in Mannheim und Frankfurt ausgetragen. Von 2009 bis 2011 war der Austragungsort die Olympiahalle München. In den Jahren 2012 und 2013 wurde der Deutschland Cup aufgrund von Sanierungsarbeiten im Olympia-Eissportzentrum ausgetragen und kehrte nach deren Abschluss 2014 wieder in die Olympiahalle zurück.deutschlandcup-online.de: Deutschland Cup 2012 in München Von 2015 bis 2017 fand der Deutschland Cup für drei Jahre im Curt-Frenzel-Stadion in Augsburg statt. Von 2018 bis 2022 wurde der Deutschland Cup in der Yayla-Arena in Krefeld am Niederrhein ausgespielt, 2020 wegen der COVID-19-Pandemie ohne Zuschauer. In den Jahren 2023 bis 2025 war die VR-Bank Landshut Arena in Landshut Austragungsort; erstmals fand das Frauenturnier parallel statt.

Zu den regelmäßigen Teilnehmern zu Beginn des 21. Jahrhunderts gehörten neben den Gastgebern Deutschland und der Schweiz vor allem die Slowakei, Kanada sowie die Nationalmannschaft der Vereinigten Staaten, die beiden letzteren allerdings hauptsächlich mit Spielern aus den europäischen Ligen und nicht der nordamerikanischen National Hockey League.

Teilnehmer und Platzierungen

Die folgende Liste zeigt alle bisherigen Teilnehmer des Deutschland Cups und deren jeweilige Platzierung: 1987 1988 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 6. Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg 4. Datei:Silver medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg 4. Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg 4. 6. Datei:Gold medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg 4. 4. Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg 5. 5. 4. Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg 4. Datei:Silver medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg 20px DEL All-Stars 5. 18px Top Team Peking Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg 4. Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg 6. 5. 4. Datei:Silver medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg 6. Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg 4. Datei:Gold medal icon.svg 4. Datei:Silver medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg 4. 4. Datei:Silver medal icon.svg 5. Datei:Gold medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg 4. Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg 4. Datei:Silver medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg 6. 5. Datei:Bronze medal icon.svg 7. 4. Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg 4. Datei:Bronze medal icon.svg 4. Datei:Silver medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg 4. Datei:Silver medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg 4. Datei:Bronze medal icon.svg 5. Datei:Gold medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg 4. Datei:Gold medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg 4. 4. 4. 4. Datei:Gold medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg 4. Datei:Bronze medal icon.svg 4. Datei:Gold medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg 4. Datei:Silver medal icon.svg 4. Datei:Silver medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Bronze medal icon.svg 4. Datei:Silver medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg Datei:Gold medal icon.svg 4. Datei:Silver medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg 4. Datei:Gold medal icon.svg Datei:Silver medal icon.svg 4.

Medaillenspiegel nach 35 Turnieren, Stand 2024 Rang Land Gold Silber BronzeGesamtTeilnahmen 1 10 8 8 26 35 2 (davon ) 6 (2) – 1 7 (2) 8 (2) 3 5 5 6 16 23 4 4 4 4 12 18 5 3 9 7 19 24 6 3 4 – 7 10 7 (davon Tschechoslowakei) 2 (1) 1 2 (2) 5 (3) 7 (5) 8 1 – 2 3 4 9 1 – –12 10 – 2 – 2 411 – 1 1 2 3 12 – 1 – 1 113 – – 2 2 4 18px Top Team Peking– – 111 – – 1 1 2

Weblinks Offizielle Website Deutschland Cup 1987 bis heute

Einzelnachweise