Der Typ 90 Helm () war ein japanischer Stahlhelm, der von 1930 (Kōki 2590, daher die Typbezeichnung) bis 1945 von den Kaiserlich Japanischen Streitkräften eingesetzt wurde.

Geschichte Allgemeines mini|Typ 90 Helm der Kaiserlich Japanischen Marine Das Kaiserlich Japanische Heer hatte seit Mitte der 1920er Jahre mit der Entwicklung eines eigenständigen Stahlhelmes begonnen. Hiefür wurden eine Vielzahl von Prototypen hergestellt, welche auf britischen (Brodie-Helm), deutschen (M1916) und französischen (Adrian-Helm) Mustern basierten. Der daraus entwickelte Helm wurde 1930 eingeführt und als Tetsukabuto () bezeichnet. Bis 1932 galt der Stahlhelm zusammen mit Gasmasken als Waffe und erst ab dem 28. April 1932 als Kleidung geführt, wodurch seine Bezeichnung in Tetsubō () geändert wurde.

Der aus Chrom-Molybdän-Stahl gefertigte Stahlhelm bestand aus einer 1 mm starken Kalotte, einem ledernen Innenfutter und hatte ein Gewicht von 1 kg. Im Gefecht zeigte sich, dass der Helm einen guten Schutz vor Splittern gewährleistete. Direkte Schüsse auf den Helm widerstand er hingegen nur unzureichend. So durchschlug eine Kugel des Kalibers 7,7 den Helm selbst auf eine Entfernung von 1000 Metern. Dies führte zu einer Überarbeitung des Helms, die in der Entwicklung des Typ 98 mündete.

Varianten Typ 90: Bezeichnung des Kaiserlich Japanischen Heeres Typ 2: Bezeichnung der Kaiserlich Japanischen Marine für den Typ 90 Typ 3: Bezeichnung der Kaiserlich Japanischen Marine für den Typ 90 mit 1,2 mm Wandstärke

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Literatur

Елена Холодная. Лейтенант Дорофей Левченко // газета "Красная звезда", № 237 (4087) от 14 октября 1938. стр.3

Einzelnachweise Austin Adachi: Rikusentai., S. 63f. Phillip Jowett: The Chinese Army 1937–49. Osprey Publishing, Oxford 2005, ISBN 978-1-84176-904-2, S. 40

Typ 90 Kategorie:Militärische Ausrüstung (Kaiserlich Japanische Streitkräfte, IJAF)