alternativtext=Schwarz-weiße Porträtaufnahme im Profil von US-Künstler Alex Katz. |mini|Alex Katz fotografiert von Oliver Mark, Berlin 2006 Alex Katz (* 24. Juli 1927 in Brooklyn, New York) ist ein US-amerikanischer Maler. Sein Werk ist dem modernen Realismus und der Pop Art zuzuordnen. Ein Großteil seiner Bilder sind Porträts, aber er schuf auch Landschaften und Architekturbilder.
Leben Katz wurde als Sohn russisch-jüdischer Einwanderer geboren und wuchs im New Yorker Stadtteil Queens auf. Sein Vater war ein Kaufmann, seine Mutter Theaterschauspielerin. Von 1946 bis 1949 studierte Alex Katz an der Cooper Union Art School in New York, einer Kunstakademie, die der französischen Avantgarde nacheiferte. Anschließend ging er bis 1950 an die Skowhegan School of Painting and Sculpture in Skowhegan, Maine.
Seine erste Einzelausstellung 1954 in der Roko Gallery in New York war ein Misserfolg. 1960 und 1964 entwarf er Bühnenbilder und Kostüme für die Auftritte der Paul Taylor Dance Company beim Spoleto Festival. 1972 erhielt er ein Guggenheim-Stipendium für Malerei. 1994 wurde Alex Katz zum Mitglied (NA) der National Academy of Design gewählt. (abgerufen am 28. Juni 2015) Im selben Jahr richtete die Cooper Union Art School eine Gastprofessur ein, finanziert mit dem Verkaufserlös aus zehn von Katz gespendeten Bildern. Im April 2001 war Alex Katz Gaststipendiat der American Academy in Berlin. Seit 1988 ist er Mitglied der American Academy of Arts and Letters. 2024 erhielt er die National Medal of Arts (für 2023).
Katz lebt in New York und Maine.
Werk Charakteristisch für die Porträts von Katz sind überlebensgroße Brustbilder und Köpfe und ihre vereinfachte, flächenhafte, fast schablonenartige Gestaltung, wobei der Gesichtsausdruck, ähnlich wie auf Werbeplakaten, auf das Wesentliche reduziert ist.
Folgende Galerien und Museen im deutschen Sprachraum besitzen Werke von Alex Katz: Deutschland: Neue Galerie (Aachen), Sinclair-Haus (Bad Homburg), Museum Brandhorst (München), Dortmunder U (Dortmund), Neue Nationalgalerie (Berlin), Sammlung Würth (Künzelsau), Reutlinger Kunstmuseum Spendhaus Österreich: Essl Museum - Kunst der Gegenwart, Graphische Sammlung Albertina, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig (alle in Wien) Schweiz: Musée cantonal des beaux-arts (Lausanne), Daros Foundation (Zürich)
Ausstellungen (Auswahl) 1954: Paintings, Roko Gallery, New York 1988: A Print Retrospective, Brooklyn Museum of Art, New York 1995: American Landscape, Kunsthalle Baden-Baden 1996: A Drawing Retrospective, Wanderausstellung des Munson-Williams Proctor Institute, Utica, New York 1998: Twenty Five Years of Painting, The Saatchi Collection, London 2002: In Your Face, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 2003: Cutouts, Deichtorhallen, Hamburg 2004: Cartoons and Paintings, Graphische Sammlung Albertina, Wien 2009: An American Way of Seeing, Museum Kurhaus Kleve, Kleve 2010: Prints, Paintings, Cutouts, Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall 2011: Cool Prints, Jüdisches Museum Frankfurt 2011: Naked Beauty, Kestnergesellschaft, Hannover 2012: Der perfekte Augenblick, Museum Ostwall, Dortmund 2012: Alex Katz, Essl Museum, Klosterneuburg/Wien 2013: Alex Katz: Landscapes, Museum Haus Konstruktiv, Zürich 2013: Alex Katz: New York/Maine, Museum der Moderne Salzburg 2014: Zeichnungen, Kartons, Gemälde. Aus der Sammlung der Albertina. Albertina, Wien 2014: Alex Katz: 45 Years of Portraits, 1969–2014, Galerie Thaddaeus Ropac, Paris-Pantin 2015: Alex Katz at the Met, Metropolitan Museum of Art, New York 2015: This is Now, Guggenheim Museum Bilbao, Bilbao 2017: Black and White Tampa Museum of Art, Tampa, Florida 2017: Brand-New & Terrific: Alex Katz in the 1950s, Cleveland Museum of Art, Cleveland; 2018 auch Neuberger Museum of Art, Purchase, New York 2018: Alex Katz: Models and Dancers, Lotte Museum of Art, Seoul, Korea 2018: Alex Katz, Museum Brandhorst, München 2019: Alex Katz. Bigger is Better, Ludwig Museum KoblenzAlex Katz. Bigger is Better, Ausstellung im Ludwig Museum Koblenz. Abgerufen am 26. Februar 2019. 2022: Alex Katz, Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid 2022: Alex Katz. Gathering, Solomon R. Guggenheim Museum, New York 2023: Alex Katz - Cool Painting, Albertina, Wien 2026: Alex Katz. Dancing with Reality, Kunsthalle Tübingen
Literatur Ann Beattie: Alex Katz. Harry N. Abrams, New York 1987. Kay Heymer: Alex Katz, in your face, Katalog zur Ausstellung in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 2002. Thaddaeus Ropac (Vorw.): Ensemble Moderne. Das moderne Stillleben. The Still-Life in Modern Art. Galerie Thaddaeus Ropac, Salzburg, 25. Juli bis 31. August 1998; Paris 12. September bis 10. Oktober 1998, Salzburg/Paris 1998, ISBN 3-901935-03-7. (deutsch/englisch) Claus Stephani: Der Flug der “Gelben Möwe”. Gedanken zu einer Alex Katz-Retrospektive im Salzburger Museum der Moderne. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift, (Wien), 25. Jg., Nr. 99, Dez. 2013 ()
Alex Katz. Dancing with Reality. Kunsthalle Tübingen, Hg. Nicole Fritz.
Film 2002 drehte der deutsche Kunstkritiker und Filmemacher Heinz Peter Schwerfel einen 60-minütigen Film mit dem Titel Alex Katz - What about style?
Weblinks
alexkatz.com (englisch) mit Sammlungen und weiterführenden Links (englisch) Werke von Alex Katz in der Albertina (Wien)
. In Deichtorhallen, Hamburg 2003
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Vereinigte Staaten) Kategorie:Porträtmaler Kategorie:Landschaftsmaler Kategorie:Maler der Pop Art Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Letters Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1927 Kategorie:Mann