mini|Jüdischer Friedhof

Hohensaas ist ein Stadtteil der kreisfreien Stadt Hof (Regierungsbezirk Oberfranken, Bayern). (PDF-Datei; 2,15 MB) Hohensaas liegt in der Gemarkung Wölbattendorf.

Geografie Das ehemalige Dorf besteht heute hauptsächlich aus einem Gewerbegebiet mit Autohäusern, Großhändlern wie Metro und der Spedition M&M Militzer & Münch, und der Oberfranken-Kaserne der Bundeswehr, der einzige Standort der Bundeswehr in Oberfranken. Es entspringen dort der Rauhbach (im Unterlauf Otterbach genannt) und der Pfaffenlohbach, beides linke Zuflüsse der Sächsischen Saale. Die Bundesstraße 15 führt nach Hof (2 km nordwestlich) bzw. zur Anschlussstelle 34 der Bundesautobahn 9 (5,3 km südwestlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Geigen (0,7 km südöstlich), zum Münsterviertel (1 km südöstlich) und nach Osseck (0,7 km südlich).

Geschichte Hohensaas wurde auf dem Gemeindegebiet von Wölbattendorf gegründet. Auf einer topographischen Karte des Jahres 1905 wurde der Ort als „Hohesaas“ erstmals verzeichnet. Benannt wurde der Ort nach dem Flurgebiet „Hohe Saß“. Am 1. Juli 1972 wurde Hohensaas im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Hof eingemeindet.

2020 wurde eine Straße nach Wolf Weil, einem Holocaustüberlebenden und Leiter der israelitischen Kultusgemeinde in Hof benannt. Diese verläuft parallel zur Dr.-Arnheim-Straße, die den Namen des ersten jüdischen Ehrenbürgers der Stadt Hof Fischel Arnheim trägt. Zwischen den beiden Straßen liegt der jüdische Friedhof.

Baudenkmäler Jüdischer Friedhof und Ehrenmal für die jüdischen Opfer des Zweiten Weltkrieges in Hof

Einwohnerentwicklung Jahr 1910 1925 1950 1961 1970 1987 2007Einwohner 30 61 72 62 79 56 180HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1925 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 4 7 10 13 Quelle

Religion Hohensaas ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Michaelis (Hof) gepfarrt.

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Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Stadtteil von Hof (Saale) Kategorie:Ort in der kreisfreien Stadt Hof (Saale)