mini|Konstanze Breitebner, 2011

Konstanze Breitebner (* 31. Dezember 1959 in Wien) ist eine österreichische Schauspielerin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin. Sie lebt in Wien.

Leben Konstanze Breitebner besuchte das Gymnasium Wenzgasse im 13. Wiener Gemeindebezirk Hietzing und erhielt dann ihre Ausbildung an der Schauspielschule Krauss in Wien und an der École internationale de Théâtre Jacques Lecoq in Paris. Es folgten Theaterengagements am Volkstheater Wien, am Theater Bonn, am Theater in der Josefstadt in Wien und bei den Sommerfestspielen Reichenau. Sie arbeitete mit bekannten Regisseuren und spielte auch in zahlreichen Fernsehspielen und -filmen wie Das unbezähmbare Herz, Regie Karl Kases, mit Sonja Kirchberger, Dietmar Schönherr, Bernd Herzsprung und Miroslav Nemec, Mozart. „Ich hätte München Ehre gemacht“, Regie Bernd Fischerauer, mit Konstantin Wecker oder Vom Ende der Eiszeit, Regie: Friedemann Fromm.

Der Einstieg als Drehbuchautorin gelang Breitebner im Jahr 2004 mit Paradies in den Bergen (ORF/ARD), mit 6,8 Mio. Zusehern in Deutschland und 1 Mio. in Österreich, ein aufsehenerregendes Debüt. Dann folgten unter anderem 2006 Episoden für die ZDF-Fernsehserie Das Traumschiff 2007 Liebe für Fortgeschrittene, eine bittersüße Komödie (ORF/ARD) 2008 Kreuzfahrt ins Glück (ZDF) 2009 Schatten der Vergangenheit (Der laufende Berg) (ORF/ARD)0 2010 Meine Tochter nicht (ORF/SAT1) 2010 Das Alptraumhaus (ORF)

2007 kehrte sie zum Theater zurück: Sie war als Célimène in Molières Der Menschenfeind am Landestheater St. Pölten zu sehen. Die Fortuna in Calavattis Traum im Wiener Lustspielhaus war eine weitere Theaterarbeit. Im „Theater zum Himmel“ im Hörbigerhaus war sie 2008 Ensemblemitglied für einen „Schnitzler-Abend“, 2009 folgte ein Auftritt in Hugo von Hofmannsthals Der Schwierige als Antoinette Hechingen.

Ebenfalls 2009 verfasste sie ihr erstes Theaterstück Liebe im Fluss: Ein Paar in der Mitte des Lebens, die beiden haben einiges hinter sich und noch viel mehr vor sich, wie geht man nach den Seitensprüngen miteinander um? Mit viel Charme und Witz werden die Tiefen des ehelichen Daseins ausgelotet. 2010 hatte sie eine Rolle in der Uraufführung Geisterbahn von Lida Winiewicz im stadtTheater walfischgasse. Im Juni 2010 stand sie unter dem Titel Würden Sie, wenn ich könnte (Texte und Lieder, Musik von Béla Koreny) in der Art Lounge des traditionsreichen Wiener Café Korb, gemeinsam mit dem österreichischen Filmschauspieler Helmut Berger auf der Bühne. Im Jahr 2024 veröffentlichte Breitebner mit Tod auf der Unterbühne ihren ersten Kriminalroman.

Privates Seit 1984 ist der Drehbuchautor Peter Mazzuchelli ihr Lebenspartner, am 5. Februar 2017 wurde geheiratet. Auf: KonstanzeBreitebner.com. Feber 2017, abgerufen am 4. September 2017. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter, Laura Mazzuchelli (* 1988), die von 2001 bis 2002 in sechs Folgen der Fernsehserie Medicopter 117 – Jedes Leben zählt eine Rolle als Laura Wächter hatte.

Filmografie (Auswahl) mini|Konstanze Breitebner, 2016 mini|hochkant|Gmunden, Schloss Cumberland: Informationsschild zur TV-Serie Schlosshotel Orth mit Hinweis auf Konstanze Breitebner

Kino 1983: Eine blaßblaue Frauenschrift, Regie: Axel Corti 1988: Hildegard von Bingendorf, Regie: Georg Lhotsky 1988: Day and Night, Regie: Peter Mazzuchelli 1990: Ein Haus in Jerusalem, Regie: Georg Lhotsky 1992: Giulia Super, Regie: Michael Cencig 1993: Mesmer, Regie: Roger Spottiswoode 1994: Etwas am Herzen (Something at Heart), Regie: Michael Cencig 1995: Das Wunschkind, Regie: Gabriela Zerhau 1996: Wanderjahre, Regie: Bernd Fischerauer 1996: Schwurgericht – Der Weihnachtsmörder, Regie: Frank Guthke 1996: Workaholic, Regie: Sharon von Wietersheim 2004 Sommer mit den Burggespenstern, Regie: Bernd Neuburger

Fernsehen 1985: Strindberg, ett liv, Regie: Johan Bergenstrahle, Kjell Grede (TV-Mehrteiler) 1992: Der Salzbaron, Regie: Bernd Fischerauer (TV-Mehrteiler) 1995: Auf immer und ewig (TV-Mehrteiler) 1996: Spatz in der Hand, Regie: Heidi Kranz 1997: Polizeiruf 110: Feuer!, Regie: Maria Knilli 1997: Der Weihnachtsmörder, Regie: Frank Guthke 1998: Nikola (TV-Serie, zwei Folgen) 1998: Tatort: Gefährliche Zeugin, Regie: Klaus Gietinger 1998: Liebe und weitere Katastrophen, Regie: Bernd Fischerauer 1998: Der letzte Zeuge (TV-Serie, acht Folgen) 1998: Fieber – Ärzte für das Leben (TV-Serie) 1998: Sylvia – Eine Klasse für sich (TV-Serie) 1999: Stan Becker – Auf eigene Faust, Regie: Frank Guthke 1999: Tatort: Nie wieder Oper, Regie: Robert-Adrian Pejo 1999: Liebe und weitere Katastrophen, Regie: Bernd Fischerauer 1999: Das Traumschiff – Bali, Regie: Michael Steinke 1999: Dr. Stefan Frank – Der Arzt, dem die Frauen vertrauen: Und führe mich nicht in Versuchung 2000: Kommissar Rex: Jagd nach dem ewigen Leben 2000–2003: Julia – Eine ungewöhnliche Frau (TV-Serie, 34 Folgen) 2002–2006: Schlosshotel Orth (TV-Serie, 34 Folgen) 2001: Uprising – Der Aufstand 2001: Medicopter 117 – Jedes Leben zählt (TV-Serie, eine Folge) 2001: SOKO Leipzig 2001: Der Held an meiner Seite, Regie: Peter Deutsch 2003: Paradies in den Bergen, Regie: Hartmut Griesmayr 2003: Sommer mit den Burggespenstern (Summer with the Ghosts), Regie: Bernd Neuburger 2003: Krista (TV-Serie, sechs Folgen) 2004: Das unbezähmbare Herz, Regie: Karl Kases 2005: Mozart. „Ich hätte München Ehre gemacht“, Regie: Bernd Fischerauer 2006: Vom Ende der Eiszeit, Regie: Friedemann Fromm 2006: Eine Krone für Isabell, Regie: Michael Keusch 2007: SOKO Kitzbühel: Der Tod kommt um elf, Regie: Regina Huber 2007: Die Rosenheim-Cops: Der Mörder-Stier 2009: tschuschen:power: Breaker-Battle 2012: Schnell ermittelt 2021: Augustus – Es kann nur einen geben, Regie: Stefan Ludwig 2022: SOKO Donau: Der große Mitch (TV-Spielfilm), Regie: Sophie Allet-Coche

Drehbücher 2004: Paradies in den Bergen 2005–2007: Traumschiff: Vancouver, Myanmar, China 2008: Kreuzfahrt ins Glück Florida 2008: Liebe für Fortgeschrittene 2009: Der laufende Berg 2010: Das Alptraumhaus 2010: Meine Tochter nicht 2014: Die Fremde und das Dorf 2016: Ein Geheimnis im Dorf – Schwester und Bruder 2017: Treibjagd im Dorf 2018: Landkrimi – Grenzland seit 2018: Dennstein & Schwarz (Fernsehfilmreihe) 2018: Sterben macht Erben 2019: Pro bono, was sonst! 2020: Rufmord

Belletristik Tod auf der Unterbühne. Krimi. Servus, Elsbethen 2024, ISBN 978-3-7104-0374-3.

Auszeichnungen mini|hochkant|Breitebner mit ihrer Romy in der Kategorie Bestes Buch TV-Film 2015 Filmfestival San Remo als Beste weibliche Hauptdarstellerin in Day and Night 1984/1985 Karl-Skraup-Preis als Beste Nachwuchsdarstellerin 2015: Romy in der Kategorie Bestes Buch TV-Film für Die Fremde und das DorfKarl Oberascher: 23. April 2015, abgerufen am 23. April 2015.

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