mini|Kommunen und Distrikte Grönlands Die Liste der Baudenkmäler in der Kommune Qeqertalik umfasst alle geschützten Gebäude und Bereiche in der grönländischen Kommune Qeqertalik. Für Erklärungen siehe die Liste der Baudenkmäler in Grönland.

Distrikt Qasigiannguit Qasigiannguit Typ Nr. Beschreibung Baujahr Datum Bild Beleg Denkmalschutz B-4 Das Gebäude wurde an der früheren Position des Orts bei dessen Gründung 1734 errichtet. Es ist das älteste erhaltene Holzhaus und das erste Stockwerkhaus Grönlands und das einzige, das in norwegischer Bauweise errichtet wurde, wie die Form der Standhölzer zeigt. Obwohl Qasigiannguit bereits 1763 an seine heutige Stelle verlegt wurde, wurde das Gebäude erst 1804 an seine heutige Position versetzt. Das Gebäude diente anfangs als Wohnhaus der Handelsbediensteten, später als Laden und seit 1984 ist darin das Qasigiannguit-Museum untergebracht.Qasigiannguit. Kommunalplan der Kommune Qeqertalik. 1734 2. November 1998 erhaltenswürdig B-2 Dienstwohnung 1932 — B-3 Das Poul Egedes Hus () genannte Stockwerkhaus diente als Wohnung des Handelsverwalters und Büro und wurde 1988 vom Museum übernommen. 1752 — B-5 ???? — B-7 ???? — B-8 Dienstwohnung 1940er — B-18 Zimmerwerkstatt 1940er — B-50 Die alte Kirche ist ein bretterverkleideter Fachwerkbau mit Dachreiter mit Pyramidendach als Kirchturm. Später hat ein Anbau an der Nordseite stattgefunden, der die Achsensymmetrie des Gebäudes zerstört hat. 1889 — B-51 Die kleine Kapelle liegt direkt neben der alten Kirche und ist wie diese nicht mehr in Gebrauch. ???? — B-69 ???? — B-257 Das Gebäude der Kirchengemeinde wurde zwischen den 1920er und 1940er Jahren errichtet und später versetzt. Heute steht das bretterverkleiderte Fachwerkgebäude nahe der alten Kirche. Es hat einen hohen Sockel und wirkt durch seine Giebelständigkeit trotz der höheren Breite größer als es eigentlich ist. zw. 1920er und 1940er — B-356 ???? — besonders erhaltenswürdiger Bereich D06 Das Gebiet umfasst alle geschützten Gebäude der Stadt außer B-356. Das Gebiet ist relativ dünn bebaut, reich an Abhängen und der historische Ortskern der Stadt. — — erhaltenswürdiger Bereich A01 Die Gebiete A01 und A10 sind schützenswert wegen der historischen Gebäude von Grønlands Tekniske Organisation und dem geordneten Wohnhausbau darum, durch den alle Gebäude frei stehen und Blick auf die Hafenbucht haben. — — A02 Am Westrand der Stadt befinden sich mehrere einfach gebaute zweistöckige Wohnblocks aus den 1960er Jahren. — — A10 Die Gebiete A01 und A10 sind schützenswert wegen der historischen Gebäude von Grønlands Tekniske Organisation und dem geordneten Wohnhausbau darum, durch den alle Gebäude frei stehen und Blick auf die Hafenbucht haben. — — C02 Nördlich von A02 liegt das Krankenhaus von 1967, das sich in das Stadtbild an dieser Stelle einfügt und ebenfalls deswegen in einem kleinen schützenswerten Bereich liegt, der nur die Westspitze von C02 ausmacht. — —

Ikamiut Typ Nr. Beschreibung Baujahr Datum Bild Belegerhaltenswürdig B-44 Fischerhaus/FischfabrikIkamiut. Kommunalplan der Kommune Qeqertalik. 1932 — B-47 Warenlager 1908 — B-48 Lager 1890 — B-49 Die ehemalige Kirche wurde später in ein Restaurant umgebaut. 1890 — B-314 Lagerschuppen 1950er — B-315 Lagerschuppen 1950er — B-383 Die Wohnung des Handelsverwalters stand zuvor in Killiit. 1968 — erhaltenswürdiger Bereich B01 Der Bereich enthält alle geschützten Gebäude im Dorf außer der alten Kirche. — —

Distrikt Qeqertarsuaq Qeqertarsuaq Typ Nr. Beschreibung Baujahr Datum Bild BelegDenkmalschutz B-67 Die Kirche wurde von Helge Bojsen-Møller entworfen und durch den Kopenhagener Zimmermann P. Vedsted im Jahr 1913 gebaut. Sie hat eine einzigartige Form, wegen der sie den Spitznamen Vorherres Blækhus () trägt. Der Mittelteil des Gebäudes besteht aus einem regelmäßigen Achteck, das von einem spitzen giebelständigen Satteldach bedeckt wird. An den beiden Traufenseiten befindet sich jeweils ein weiterer Anbau mit Fußwalmdach, wobei an der Chorseite der Walm deutlich über die Traufhöhe hinausreicht. Im Eingangsbereich befindet sich wiederum ein Vorhäuschen mit Satteldach, während im Zentrum ein Monitor mit Satteldach als Kirchturm dient. Das Gebäude ist in für Grönland typischem Schwedenrot gehalten mit weißen Sprossenfenstern. Die Ortgangunterseiten sind gold und die Türen blau, während die Dächer mit Schindeln bedeckt sind. Die Kirche wurde 1975 einem Ausbau durch den Architekten Ole Nielsen (1923–2000) unterzogen. Im Zuge dessen wurde der Kirchturm außer Funktion genommen. 1913 2. November 1998 100px B-68 Die als Leichenhaus genutzte Kapelle befindet sich seit 1975 an ihrer heutigen Stelle. Das Bauwerk ist ein bretterverkleideter Fachwerkbau. 1915 B-502 Das Glockenhaus wurde mit dem Kirchenausbau im Jahr 1975 errichtet. Es handelt sich um einen Pfahlbau in Form eines Pyramidenstumpfs mit aufgesetztem Satteldach. 1975 erhaltenswürdig B-1 Die alte Arktische Station von 1906 ist das älteste Forschungsgebäude in Qeqertarsuaq. Sie wurde von Morten P. Porsild gegründet. 1906 — 100px B-2 Das Gebäude dient als Wohnung für den Leiter der Arktischen Station.Qeqertarsuaq. Kommunalplan der Kommune Qeqertalik. 1948 — B-3 Das Gebäude ist die Wohnung des Assistenten an der Arktischen Station. 1948 — B-4 Das Gebäude wurde 1913 errichtet und war der Sitzungssaal des nordgrönländischen Landesrats. Die letzte Sitzung in Qeqertarsuaq fans 1947 statt. Anschließend wurde es als Buchdruckerei und Schulgebäude genutzt. Das Gebäude hat einen Seitenflügel, was für Grönland eher ungewöhnlich ist. 1913 — B-5 Das Wohnhaus des nordgrönländischen Inspektors bzw. später Gouverneurs ist ein um 1840 errichtetes Stockwerkhaus. 1850 wurde es ausgebaut. Bei einer Umbauphase Anfang der 1970er Jahre wurden Anbaue entfernt. Heute dient es als Museumsgebäude. Das Wohnhaus des höchsten Amtsträgers der früheren Kolonie steht auf einem Natursteinsockel und hat zwei Schornsteine auf seinem verschindelten Dach. Es hat Fensterläden und eine auffällige Konsolenkonstruktion im Eingangsbereich. Auf der Westseite befindet sich ein Balkon mit hinabführender Treppe. Westlich befinden sich zwei Nebengebäude, die ebenfalls Teil von B-5 ist und als verkleidete Fachwerkbauten errichtet wurden. Vom Wohnhaus führt eine sorgfältig ausgearbeitete Brücke namens Kongebroen () zum Wasser. Ihr Anfang wird von einem Walkiefertor markiert. 1840 — B-6 Das Geophysische Laboratorium von 1927 fällt durch sein großes Zwerchhaus auf. 1927 — B-9 Das Gebäude wurde teilweise als Walfängerhaus im Jahr 1778 errichtet. Das Stockwerkhaus wurde 1970 umgebaut, hat heute holzverkleidete Fassaden und ein Dach aus Dachpappe und ist seit 1979 durch den Anbau neuerer Gebäude deutlich vergrößert. Es dient als Krankenhaus. 1778 — B-11 Näherei 1948 — B-12 Die Bäckerei wurde 1935 errichtet und 1967 ausgebaut. 1935 — B-13 Die Wohnung des Handelschefs stammt aus der Feder von Helge Bojsen-Møller. Es ist ein auffälliges Gebäude mit vier schwach hervortretenden Erkern jeweils rechts und links an den beiden Längsseiten, die alle jeweils zwei Ecklisenen haben, also insgesamt acht am ganze Gebäude. Fünf Gauben befinden sich am Gebäude und im Eingangsbereich ist ein Windfang. 1923 — B-15 Der Laden wurde 1939 errichtet, 1967 ausgebaut und 1985 um einen weiteren Anbau ergänzt. 1939 — B-16 Die Zimmerei wurde 1902 errichtet und später vermutlich ausgebaut. Die Fassaden sind mit Furniersperrholz bedeckt. 1902 — B-23 Das Schwarzpulverlager ist ein kleines altes Steinhaus. 1873 — B-27 Handwerks-/Schuhladen 1967 — B-33 Das bretterverkleidete Fachwerkhaus wurde 1852 als Speckhaus errichtet und diente später als Lager. Eine Außentreppe führte früher in das Dachgeschoss. 1852 — B-34 Das Gebäude diente früher als Gemüselager. Das Holzhaus wurde von außen mit Steinen und Torf versehen, so dass es wie ein altes Torfmauerhaus erscheint. Durch den fehlenden Nachschub an Torf verfällt das Gebäude. 1950 — B-69 Die Wohnung des Pastors ist auffällig gebaut und wurde von Peter Anton Cortsen entworfen. Das Gebäude hat einen treppenartigen Aufbau, viele Dekordetails und wurde später um einen Anbau ergänzt. 1909 — B-70 Das älteste Teil des Schulgebäudes wurde in den 1980er Jahren instand gesetzt. 1928 — B-86 Das Gebäude ist das Wohnhaus des Telegrafisten. Es zeichnet sich durch seine Ecklisenen und die auffälligen Fensterrahmen aus. 1925 — B-208 Das alte Archiv befindet sich zwischen dem Landesratsgebäude und der Inspektorenwohnung und dient heute als Werkstatt. Es besteht aus grobem Naturstein. Auf der Nordseite befindet sich ein Windfang. Das Satteldach ist mit Dachpappe belegt. ???? — B-276 Das Kosmische Observatorium wurde 1938 errichtet und befindet sich auf einem kleinen Felsen. 1938 — B-287 Das Gebäude wurde als Zahnklinik errichtet und ebenfalls in den 1980er Jahren instand gesetzt. 1963 — B-348 Das heutige Gebäude der Arktischen Station ist ein großes bretterverkleidertes Gebäude auf einem Steinsockel mit Pultdach. Es wurde vom Architektenehepaar Nils und Eva Koppel entworfen. 1965 — besonders erhaltenswürdiger Bereich B02 Das Gebiet um die P. H. Rosendahlip Aqquserna mit B02 an der nördlichen Straßenseite und C02 an der südlichen bildet eine bauliche Einheit durch die vielen historischen Gebäude. — — C02 Das Gebiet um die P. H. Rosendahlip Aqquserna mit B02 an der nördlichen Straßenseite und C02 an der südlichen bildet eine bauliche Einheit durch die vielen historischen Gebäude. — — C04 Der Bereich umfasst unter anderem die Kirchengebäude und die Schule. — —

Distrikt Aasiaat Aasiaat