Edzard Franz Hobbing (* 14. Mai 1909 in Friedenau bei BerlinGeburtsregister Standesamt Friedenau, Kreis Teltow, Nr. 240/1909; † 25. Mai 1974 in HeidelbergSterberegister Standesamt Heidelberg, Nr. 1285/1974) war ein deutscher Bildhauer.

Leben Edzard Hobbing war Sohn des Verlegers Reimar Hobbing und der Kaufmannstochter Marianne Buresch.

Von 1928 bis 1930 absolvierte er eine Steinmetz-Lehre bei Fritz Klimsch. Danach studierte er an der Vereinigten Staatsschule für freie und angewandte Kunst Berlin beim Bildhauer Wilhelm Gerstl und legte 1936 seine Meisterschülerprüfung ab. Es folgte ein Studienaufenthalt in Paris. 1939 wurde er als Meisterschüler von Richard Scheibe in die Preußische Akademie der Künste aufgenommen. Im selben Jahr erhielt er das Rom-Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo, wurde jedoch zum Kriegsdienst eingezogen.

Nach seiner Rückkehr 1945 arbeitete er als Mitarbeiter der Bauhütte Heiliggeist in Heidelberg. Ab 1949 war er freischaffender Bilbhauer in Heidelberg, wo er ein eigenes Atelier betrieb. Von 1960 bis 1961 erhielt er erneut das Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom.

Am 25. Mai 1974 verstarb Edzard Hobbing. mini|266x266px|Denkmal für Albrecht von Graefe von Edzard Hobbing

Werke (Auswahl)

Grabmal von Gustav Hartung, Bergfriedhof Heidelberg (1946)L. Ruuskanen: Der Heidelberger Bergfriedhof im Wandel der Zeit. Verlag Regionalkultur, 2008, ISBN 978-3-89735-518-7, S. 74. Heiliggeistkirche Heidelberg: Altar (1949), Tympanon (1957), Taufbecken (1967) Grabmal von Fritz Cahn-Garnier, Hauptfriedhof Mannheim (1950) Ehrenmal für die Toten beider Weltkriege (kniende weibliche Figur) vor der Auferstehungskirche im Pfaffengrund, Heidelberg (1954) Gipsfigur Sitzende (1955) Engelsrelief am Wartturm in Weingarten (1956) Bronzebüste von Alfred Weber (1962) Porträt von Richard Scheibe Denkmal für Albrecht von Graefe, Händelallee, Berlin-Hansaviertel (1970)

Literatur Peter Anselm Riedl: Edzard Hobbing – Kleinplastiken und Porträts. In: Thorbecke Kunstbücherei. 1. Auflage, Band 12, Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1976, ISBN 3-7995-3612-4 Peter Hobbing: Edzard Hobbing – Ein Werkverzeichnis. 1. Auflage, Freiburg/Brüssel 2005 (Präsenzbestand an der Universität Heidelberg)

Weblinks

Einzelnachweise

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