Die Liste der Straßen in Essen-Kettwig beschreibt das Straßensystem im Essener Stadtteil Kettwig mit den entsprechenden historischen Bezügen.Sofern nicht anders angegeben, wird als Quelle benutzt:

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Überblick In Kettwig leben Einwohner () auf einer Fläche von 15 km². Der flächenmäßig größte Essener Stadtteil zählt zum Stadtbezirk IX Werden/Kettwig/Bredeney. Bis zur Eingemeindung 1975 bildete Kettwig mit seinen Ortsteilen und Mintard, heute Ortsteil von Mülheim an der Ruhr, die selbstständige Stadt Kettwig an der Ruhr im Landkreis Düsseldorf-Mettmann. Kettwig alleine bildet den Postleitzahlenbezirk 45219.

Der Stadtteil wird, im Norden beginnend, im Uhrzeigersinn folgendermaßen begrenzt: Linie über das Land zwischen August-Thyssen-Straße und Ruhr zum Mülheimer Stadtteil Saarn-Mintard, Icktener Bach, Linie über das Land zwischen Ruhr und Meisenburgstraße, über Schnellenkampweg und Saalsweg zum Mülheimer Stadtteil Menden-Holthausen, Meisenburgstraße, An der Pierburg und Kamisheide zu Schuir, Pierburger Saum und Ruhrtalstraße zu Werden, Ruhr, Laupendahler Landstraße, eine Linie über das Land quer durch das Oefter Tal und Oefter Bach zu Heidhausen, Römmersbach, Birther Bach, In der Rose, Langenbügeler Straße, Wildbach, Schloßweg und Ruhrstraße zu Heiligenhaus und seinem Stadtteil Isenbügel sowie Sommersberg, Höseler Weg und August-Thyssen-Straße zum Ratinger Stadtteil Breitscheid.

Zum Stadtteil Kettwig gehören mehrere Ortsteile, die früher gemeinsam die Stadt Kettwig bildeten. Neben Kettwig-Mitte und der Altstadt sind dies Kettwig vor der Brücke, Laupendahl, die Laupendahler Höhe, Kettwig auf der Höhe, Umstand, die Icktener Siedlung, Pierburg und Oefte.

In Kettwig gibt es 160 benannte Verkehrsflächen, darunter sechs Plätze. Davon befinden sich lediglich elf Straßen nur teilweise im Stadtteil: Die Meisenburgstraße führt nach Schuir, An der Pierburg bildet die Grenze gegen Schuir, die Ruhrtalstraße und Pierburger Saum führen nach Werden, die Laupendahler Landstraße nach Heidhausen und darüber hinaus nach Werden, die Straße Zum Timpen nur nach Heidhausen; der Sengenholzer Weg wird in Isenbügel (Heiligenhaus) fortgeführt, die August-Thyssen-Straße und der Mintarder Weg in Mintard (Mülheim), die Mendener Straße und der Rombecker Weg in Menden-Holthausen (Mülheim).

Im benachbarten Stadtteil Schuir liegt die Ausfahrt 26 „Essen-Kettwig“ der Bundesautobahn 52. Durch Kettwig verlaufen folgende Landes- und Kreisstraßen auf folgenden Straßenzügen:

Landesstraße 156: L 441 – Heiligenhauser Straße (weiter in Heiligenhaus) Landesstraße 242: L 441 – Ruhrtalstraße (weiter in Werden) Landesstraße 441: (aus Ratingen kommend) L 62 – August-Thyssen-Straße – L 156 – Ringstraße – L 442 – L 242 – Graf-Zeppelin-Straße – L 450 – Meisenburgstraße (weiter in Schuir) Landesstraße 442: L 441 – Werdener Straße – K4 – Laupendahler Landstraße (weiter in Heidhausen) Landesstraße 450: L 441 – Mendener Straße (weiter in Mülheim) Kreisstraße 4: L 442 – Charlottenhofstraße (weiter in Heiligenhaus-Isenbügel)

Viele Straßen sind Teil von Themengruppen. Hierzu gehören:

Flüsse in Kettwig auf der Höhe: Rheinstraße und ihre Seitenstraßen (Zuflüsse des Rheins), Benennung 1970 und 1976: Erftstraße, Lahnstraße, Lauterweg, Mainstraße, Moselstraße, Neckarstraße, Rheinstraße, Wupperstraße Seitenstraßen der Neckarstraße (Zuflüsse des Neckars), Benennung 1980: Jagstweg, Kocherstraße Dichter und Schriftsteller in Hinninghofen und im Kettwiger Osten: vor der Eingemeindung: Gerhart-Hauptmann-Straße, Gottfried-Herder-Straße, Heinrich-Heine-Straße, Lessingstraße, Schillerstraße, Theodor-Fontane-Weg, Uhlandstraße (dazu ehem. Goethestraße) nach der Eingemeindung: Droste-Hülshoff-Weg, Eichendorffstraße, Ferdinand-Weerth-Straße, Gellertweg Bezüge zur Scheidtschen Kammgarnspinnerei südlich der Kettwiger Altstadt, Benennung 2013: Am Wollboden, Johann-Wilhelm-Scheidt-Straße, Zur Kammgarnspinnerei Philosophen südlich der Icktener Siedlung: Hegelstraße, Kantstraße, Leibnizstraße

Nummerierungsbezirke Früher war es üblich, dass Häuser nicht nach Straßen nummeriert wurden, sondern in Bezirke eingeteilt waren, in denen sie nach ihrem Errichtungsdatum nummeriert wurde. Solche Bezirke gab es auch in Kettwig. Das Haus mit der Adresse „Umstand 5“ war beispielsweise das fünfte Haus, das im Nummerierungsbezirk Umstand errichtet wurde. Von diesen alten Bezirken sind in Kettwig noch zwei übriggeblieben:

„Bauerschaft“ wurde 1950 zum Namen einer Straße südlich der Kettwiger Altstadt. „Oefte“ ist seit Mitte des 9. Jahrhunderts bis heute ein Nummerierungsbezirk, der viele Straßenabschnitte und daran liegende, vereinzelte Häuser im ländlichen Kettwiger Osten, zwischen Laupendahler Landstraße, Werdener Straße sowie der Grenze zu Heidhausen und Isenbügel umfasst.

Liste der Straßen

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Straßen und Wege im Stadtteil sowie einige dazugehörige Informationen.

Name: aktuelle Bezeichnung der Straße. Länge/Maße in Metern: Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind gerundete Übersichtswerte, die in Google Earth mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet. Der Zusatz im Stadtteil gibt an, dass die Länge die des Straßenabschnitts innerhalb Kettwigs ist, sofern die Straße in benachbarte Stadtteile weitergeführt wird. Der Zusatz mit Stichstraßen gibt bei verzweigten Straßen die Länge aller Abschnitte zusammen an. Der Zusatz (alle Straßenabschnitte zusammen) gibt an, dass die Straße so verwinkelt ist, dass keine „Hauptstraße“ besteht. Stattdessen wird nur die Länge aller Straßenabschnitte zusammengezählt. Herleitung: Ursprung oder Bezug des Namens Datum: amtliche Erstbenennung Anmerkungen: zusätzliche Informationen Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objekts

NameLänge/Maße(in Metern)HerleitungDatum der BenennungBemerkungenBildAkademiestraße350ehem. Pädagogische Akademie Die erste evangelische Pädagogische Akademie in der Britischen Besatzungszone wurde 1946 feierlich in Kettwig eingeweiht. Sie wurde 1968 nach Duisburg verlegt, ihr Gebäude, das 1915 als Lehrerseminar errichtet worden war, 1977 abgerissen. Nach der Lage an der Akademie wurde die ehemalige Fichtestraße zwischen Cornelius- und Brederbachstraße 1978 „Akademiestraße“ genannt.Am Bilstein900