Dobrzykowo () ist ein kleiner Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Gmina Barciany (Landgemeinde Barten) im Powiat Kętrzyński (Kreis Rastenburg).
Geographische Lage Dobrzykowo ist ein Weiler der Ortschaft Garbno ( – ) – und liegt in der nördlichen Mitte der Woiwodschaft Ermland-Masuren, neun Kilometer südwestlich der früheren Kreisstadt Gerdauen (heute ) bzw. 26 Kilometer nordwestlich der heutigen Kreismetropole Kętrzyn (). mini|Blick auf Dobrzykowo (Dawerwalde)
Geschichte Der nach 1820 auch Daverwalde genannte kleine Ort wurde vor 1400 gegründet und war bis 1945 ein Vorwerk von Laggarben ()Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Dawerwalde und gehörte zum Kreis Gerdauen in der preußischen Provinz Ostpreußen.
In Kriegsfolge kam Dawerwalde 1945 mit dem gesamten südlichen Ostpreußen zu Polen und erhielt die polnische Namensform „Dobrzykowo“. Heute ist es ein zu Garbno gehörender Weiler innerhalb der Landgemeinde Barciany (Barten) im Powiat Kętrzyński (Kreis Rastenburg), bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugeordnet.
Kirche Vor 1945 war Dawerwalde in den Sprengel Kirche LaggarbenWalther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 458 der vereinten evangelischen Kirchengemeinden Laggarben-Dietrichsdorf () in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union sowie in die katholische Kirche St. Bruno in Insterburg (heute ) im damaligen Bistum Ermland eingepfarrt. Heute gehört Dobrzykowo katholischerseits zur Pfarrei Lwowiec (Löwenstein) im jetzigen Erzbistum Ermland, evangelischerseits zur Kirchengemeinde Barciany, einer Filialgemeinde der Johanneskirche in Kętrzyn in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.
Verkehr Dobrzykowo liegt an zwei Nebenstraßen, die sich innerorts begegnen: die Straße von Garbno nach Nowy Dwór Momajński (Neuhof-Momehnen) und die Straße von Solkieniki (Solknick) nach Gierkiny (Gerkiehnen), das bereits zum Gemeindegebiet von Sępopol (Schippenbeil) gehört. Eine Bahnanbindung besteht nicht.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Gegründet 1400 Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Barciany