Koskajmy () ist eine verwaiste Ortsstelle in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Sie liegt im Gebiet der Gmina Barciany (Landgemeinde Barten) im Powiat Kętrzyński (Kreis Rastenburg).
Geographische Lage Die Ortsstelle Koskajmy liegt in der nördlichen Mitte der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 13 Kilometer südlich der einstigen Kreisstadt Gerdauen (heute ) bzw. 20 Kilometer nordwestlich der heutigen Kreismetropole Kętrzyn ().
Geschichte Bereits vor 1437 wurde das frühere Koskeim gegründet und war bis 1945 ein Vorwerk zu Skandau () im ostpreußischen Kreis Gerdauen.Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Koskeim Im Jahre 1905 zählte der kleine Ort 49 Einwohner.
Mit dem gesamten südlichen Ostpreußen wurde Koskeim 1945 in Kriegsfolge an Polen überstellt und erhielt die polnische Namensform „Koskajmy“. Heute ist es ein verlassener Weiler () der Siedlung Frączkowo (Fritzendorf) ohne ein einziges Gebäude und ohne dass hier noch ein Mensch wohnt. Die Ortsstelle gehört zum Gemeindebereich Barciany (Barten) im Powiat Kętrzyński (Kreis Rastenburg), bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugeordnet.
Kirche Bis 1945 war Koskeim in die evangelische Kirche MolthainenWalther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 458 in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union sowie in die katholische Kirche St. Bruno in Insterburg (heute ) im Bistum Ermland eingegliedert.
Verkehr Die Ortsstelle Koskajmy liegt an einem unwegsamen Landweg, der Frączkowo (Fritzendorf) über Oleszka (Friedrichshof) mit Gęsie Góry (Sansgarben) verbindet. Eine Bahnanbindung besteht nicht.
Einzelnachweise
Kategorie:Gegründet 1437 Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Barciany