3. Leichtathletik-Europameisterschaften zentriert|200px Disziplin Stabhochsprung der Männer Stadt Stadion Bislett-Stadion Teilnehmer 10 Athleten aus 9 Ländern Wettkampfphase 25. August Medaillengewinner 16px|Gold Gold Allan Lindberg () 16px|Silber Silber Nikolai Osolin () 16px|Bronze Bronze Jan Bém () mini|hochkant=2.1|Das Bislett-Stadion in Oslo kurz nach den Europameisterschaften Der Stabhochsprung der Männer bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1946 wurde am 25. August 1946 im Bislett-Stadion der norwegischen Hauptstadt Oslo ausgetragen.

Europameister wurde der Schwede Allan Lindberg. Auf den zweiten Platz kam Nikolai Osolin aus der Sowjetunion. Der Tschechoslowake Jan Bém gewann die Bronzemedaille.

Rekorde Bestehende Rekorde Weltrekord4,77 mModesto, USA23. Mai 1942, sport-record.de (englisch), abgerufen am 22. Juni 2022Europarekord4,27 mOslo, Norwegen23. September 1939, sport-record.de (englisch), abgerufen am 10. November 2022Meisterschaftsrekord4,05 mEM Paris, Frankreich3. September 1938

Rekordverbesserungen Der bestehende EM-Rekord im Wettkampf am 25. August insgesamt fünfmal gesteigert: 4,10 m – Nikolai Osolin, Sowjetunion 4,10 m – Jan Bém, Tschechoslowakei 4,10 m – Erling Kaas, Norwegen 4,10 m – Allan Lindberg, Schweden 4,17 m – Allan Lindberg, Schweden

Durchführung In den Quellenangaben (europäischer Leichtathletikverband EAAOslo European Championships 1946, European Athletics, european-athletics.com, abgerufen am 22. Juni 2022 sowie bei todor66Men Pole Vault European Championships 1946 Oslo (NOR), todor66.com (englisch), abgerufen am 22. Juni 2022) mit dem Stabhochsprung-Resultat findet sich nur jeweils eine Ergebnisliste mit dem Finalresultat für alle Teilnehmer. Demnach sind alle zehn Stabhochspringer gemeinsam in einer Gruppe zum Finale angetreten.

Legende Kurze Übersicht zur Bedeutung der Symbolik – so üblicherweise auch in sonstigen Veröffentlichungen verwendet: – verzichtet o übersprungen x ungültig

Finale mini|hochkant=1.5|Der sechstplatzierte Georges Breitman(Foto Mitte, bei den französischen Meisterschaften 1945) 25. August 1946 Platz Name Nation 3,60 m 3,80 m 3,90 m 4,00 m 4,10 m 4,17 m 4,24 m Höhe (m) 1 Allan Lindberg ? ? – xo xxo CR o CR/ xxx 4,17 CR/ 2 Nikolai Osolin ? ? ? xo o CR xxx 4,10 3 Jan Bém ? ? – xo xo CR xxx 4,10 4 Erling Kaas ? ? – xxo xxo CR xxx 4,10 5 Hugo Olsson xo – xo xxx 4,00 6 Georges Breitman ? ?o xxx 3,90 7 Miroslav Krejcar ? ?o xxx 3,90 8 Helmer Petersen ? ?o xxx 3,90 9 Cor Lamorée ? ?o xxx 3,90 10 Zoltán Zsitvai ?o xxx 3,80 DNS Armin Scheurer Ferenc Kovács Claude Bouret Josef Haunzwickl Die entscheidende Phase des Wettkampfs begann, als die Höhe von vier Metern aufgelegt wurde. Vier Athleten, die zuvor 3,90 m übersprungen hatten, schieden mit jeweils drei Fehlversuchen aus. Fünf weitere Wettbewerber stiegen jetzt erst in die Konkurrenz ein. Der Schwede Allan Lindberg, Nikolai Osolin aus der Sowjetunion, Hugo Olsson (späterer Hugo Göllors), ein weiterer Schwede, und der Tschechoslowake Jan Bém benötigten jeweils zwei Sprünge für die neue Höhe. Der Norweger Erling Kaas zog mit seinem dritten und letzten Versuch nach. So waren noch fünf Springer im Wettbewerb, als es galt, die neue Meisterschaftsrekordhöhe von 4,10 m zu überqueren. Osolin gelang dies auf Anhieb, Bém war im zweiten Anlauf erfolgreich. Kaas und Lindberg blieben ebenfalls mit im Rennen, nachdem sie die Höhe mit ihrem jeweils dritten Versuch gemeistert hatten. Hugo Olsson riss die Latte dreimal und war damit Fünfter.

Nun wurden 4,17 m aufgelegt. Einzig Allan Lindberg übersprang diese Höhe und war damit Europameister. Seine Gegner dagegen liefen jeweils dreimal vergeblich an. Über die Reihenfolge von Rang zwei bis vier musste nun die Fehlversuchsregel entscheiden. Nikolai Osolin, der 4,10 m mit seinem ersten Sprung bewältigt hatte, gewann Silber, für Jan Bém gab es die Bronzemedaille. Auf den undankbaren vierten Platz kam Erling Kaas – er hatte drei Versuche für 4,10 m benötigt.

Lindberg versuchte sich anschließend dreimal vergeblich an 4,24 m, aber er hatte seine Goldmedaille ja bereits vorher sicher.

Video NORWAY: ATHLETICS: Third day of the European Games (1946), Bereich: 0:43 min bis 0:51 min, youtube.com (englisch), abgerufen am 22. Juni 2022

Weblinks Oslo European Championships 1946, European Athletics, european-athletics.com, abgerufen am 22. Juni 2022 Men Pole Vault European Championships 1946 Oslo (NOR), todor66.com (englisch), abgerufen am 22. Juni 2022 Track and Field Statistics, EM 1946, trackfield.brinkster.net (englisch), abgerufen am 22. Juni 2022 3. Leichtathletik-Europameisterschaften 1946 in Oslo, Norwegen, ifosta.de, abgerufen am 22. Juni 2022

Einzelnachweise

Europameisterschaften 1946