Michael Memmer (* 22. April 1961 in Krems an der Donau) ist ein österreichischer Rechtswissenschaftler.

Leben Memmer studierte Rechtswissenschaften in Wien. Nach der Promotion zum Doktor der Rechtswissenschaften am 23. November 1983 und der Habilitation am 13. Jänner 1995 lehrt er seit Oktober 1997 als Universitätsprofessor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. Seine Schwerpunkte sind römisches Privatrecht, Medizinrecht und Geschichte des Medizinrechts.

Auszeichnungen 1995: Kardinal-Innitzer-Förderungspreis für Geisteswissenschaften

Schriften (Auswahl) mit Walter Selb (Hrsg.): Romanistik 1991. Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte im deutschsprachigen Raum. Wien 1991, ISBN 3-9500125-1-6. „Ad servitutem aut ad lupanar …“ Ein Beitrag zur Rechtsstellung von Findelkindern nach römischem Recht – unter besonderer Berücksichtigung von §§ 77, 98 Sententiae Syriacae. In: Zeitschrift für Rechtsgeschichte – ZRG Band 121 (Savigny-Zeitschrift Band 108). Romanistische Abteilung. Jahrgang 1991. . S. 21–93. mit Gerson Kern (Hrsg.): Patientenverfügungsgesetz. Stärkung oder Schwächung der Patientenrechte? (= Schriftenreihe Colloquium Band 14). Verlag Österreich, Wien 2006, ISBN 978-3-7046-4917-1. „Der Diskurs um die Impfpflicht - eine rechtshistorische Analyse“ in „Medizin in Wien nach 1945 - Strukturen, Aushandlungsprozesse, Reflexionen.“ Vienna University Press, 2022, ISBN 978-3-7370-1393-2. S 303–324. Per Open Access https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/detail/index/sArticle/57244

Weblinks

Ao.Univ.Prof. Dr. Michael Memmer

Einzelnachweise

Kategorie:Absolvent der Universität Wien Kategorie:Rechtshistoriker (20. Jahrhundert) Kategorie:Rechtshistoriker (21. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien) Kategorie:Kardinal-Innitzer-Preisträger Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1961 Kategorie:Mann