Friedrich Johannes Maximilian „Max“ Barduleck (* 15. November 1846 in Dresden; † 7. Oktober 1923 ebenda) war ein deutscher Graveur und Medailleur im Königreich Sachsen, der seine Werke mit „MB“ und „M. Barduleck“Medaille für gewerbliche Verdienste (1891), Künker Münzauktionen signierte.Stefan Krmnicek, Marius Gaidys: Gelehrtenbilder. Altertumswissenschaftler auf Medaillen des 19. Jahrhunderts. Begleitband zur online-Ausstellung im Digitalen Münzkabinett des Instituts für Klassische Archäologie der Universität Tübingen (= Von Krösus bis zu König Wilhelm. Neue Serie, Band 3). Universitätsbibliothek Tübingen, Tübingen 2020, S. 22 f. (online).
Leben mini|Gedenkstein für Max Barduleck auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden Max Barduleck wurde am 15. November 1846 als einziger Sohn des Dresdner Gold- und Silbergraveurs Friedrich Wilhelm Barduleck geboren. Von 1860 bis 1865 besuchte er die Dresdner Kunstakademie bei gleichzeitiger Ausbildung als Graveur bei seinem Vater. Dabei gehörte er zum Schülerkreis von Ludwig Richter im Bereich Landschaftszeichnen.
Max Barduleck blieb ledig und verstarb 1923 als Ruheständler in Dresden. Seine Ruhestätte fand er auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden. Der Numismatische Verein zu Dresden, der Max Barduleck bis 1923 zu seinen Ehrenmitgliedern zählte, errichtete im Jahr 2026 am Platz neben der ursprünglichen Grabstelle einen Gedenkstein.
Wirken 1865: Anstellung bei der Königlichen Münze Dresden. 1867: Einzig verbliebener Graveur der Münze mit dem Titel Hilfsgraveur. 1871: Beförderung zum Königlich Sächsischen Münzgraveur. 1911: Ruhestand des Medailleurs und Stempelschneiders, nachdem er 40 Jahre lange die amtlich geprägten sächsischen Medaillen und Münzen geschnitten und modelliert hatte. Sein Nachfolger wurde der Medailleur und Graveur Fritz Hörnlein.
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