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Oedhof ist ein Gemeindeteil des Marktes Eckental im Landkreis Erlangen-Höchstadt (Mittelfranken, Bayern). Oedhof liegt in der Gemarkung Benzendorf.

Geografie Das Dorf liegt am Fuße der Fränkischen Alb. Im Osten auf dem Epperlesberg () befindet sich der Flugplatz Lauf-Lillinghof. Durch den Ort fließt der linke Quellarm des Rüsselbachs. Einen halben Kilometer südlich gibt es einen Lias-Aufschluss im Teufelsgraben, der als Geotop ausgezeichnet ist. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Benzendorf zur Kreisstraße ERH 12 (0,7 km westlich).

Geschichte Der Ort wurde 1195 im Verzeichnis der Besitzungen des Klosters Weißenohe als „Otenhofem“ erstmals erwähnt. Seitdem gehörte eine Hälfte des Ortes zum Kloster. Die andere Hälfte war seit 1439 in den Händen Nürnberger Bürger.F. Krug (Hrsg.): Landkreis Erlangen-Höchstadt, S. 101. . Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Oedhof aus zehn Anwesen. Das Hochgericht übte das nürnbergische Pflegamt Hiltpoltstein aus. Grundherren waren der Nürnberger Eigenherr Endter (5 Anwesen) und das Kloster Weißenohe (5 Anwesen). Die Dorf- und Gemeindeherrschaft war zwischen der Familie Endter und dem Kloster strittig.I. Bog: Forchheim, S. 75.

1806 kam Oedhof an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde der Ort dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Kirchröttenbach und der zugleich gebildeten Ruralgemeinde Kirchröttenbach zugewiesen. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Benzendorf, zu der Oedhof gehörte.W. Schwemmer, G. Voit: Lauf-Hersbruck, S. 140. Am 1. Juli 1972 wurde Oedhof im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die neu gebildete Gemeinde Eckental eingegliedert.

Baudenkmäler In Oedhof befinden sich zwei Baudenkmäler: Haus Nr. 6: Kleinhaus Kruzifix

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2025Einwohner 67 126 77 66 67 65 59 66 59 67 66 83HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude. 10 10 10 11 11 11 11 16 Quelle

Religion Oedhof ist römisch-katholisch geprägt. Die Weißenoher Untertanen waren ursprünglich nach St. Bonifatius (Weißenohe) gepfarrt, die Nürnberger Untertanen nach St. Walburgis (Kirchröttenbach), ab dem 19. Jahrhundert waren alle Katholiken nach Kirchröttenbach gepfarrt. Die protestantische Minderheit ist bis heute nach St. Jakobus (Kirchrüsselbach) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Erlangen-Höchstadt Kategorie:Geographie (Eckental) Kategorie:Ersterwähnung 1195