Holzhausen ist ein Ortsteil der Kurstadt Bad Pyrmont im niedersächsischen Landkreis Hameln-Pyrmont.
Geografie und Verkehrsanbindung Der Ortsteil erstreckt sich unweit westlich der Kernstadt von Bad Pyrmont am Mühlenbach. Nördlich verlaufen die Landesstraßen L 430 und L 426. Unweit südlich verläuft die Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen.
Geschichte Holzhausen wurde als „Holthusen“ 1173 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zählte Holzhausen 2 081 Einwohner und verfügte über Zigarrenfabriken.W. Keil: Neumanns Orts- und Verkehrslexikon, Bd. I., S. 446. Leipzig 1905. Damit war es größer als Bad Pyrmont, das zur gleichen Zeit 1 483 Einwohner hatte.W. Keil: Neumanns Orts- und Verkehrslexikon, Bd. II., S. 859. Leipzig 1905. 1924 lebten in Holzhausen 2 351Dr. Adolf Genius: Habbels Konversationslexikon, Bd. 2, S. 575. Regensburg 1924 und in Bad Pyrmont 2 575 Menschen.Dr. Adolf Genius: Habbels Konversationslexikon, Bd. 3, S. 1109. Regensburg 1924 Am 1. April 1938 wurde Holzhausen nach Bad Pyrmont eingemeindet (siehe Landkreis Hameln-Pyrmont#Ehemalige Gemeinden). Das Wappen datiert auf den 6. Oktober 1933 (genehmigt durch den Preuß. Innenminister).
Bauwerke Holzhausens Ortskern ist ein Haufendorf mit zahlreichen gut erhaltenen bzw. renovierten Fachwerkhäusern, von denen einige bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts erbaut wurden. Erheblich jünger ist die 1953–1954 erbaute evangelisch-lutherische Johanniskirche. Die neuapostolische Kirche wurde 1965 errichtet.
Persönlichkeiten Söhne und Töchter des Ortes Georg Rhein (1815–1876), Kaufmann und Politiker Friedrich Gösling (1837–1899), Architekt und Unternehmer Franz Schrader (1919–2007), römisch-katholischer Priester, Kirchenhistoriker, Leiter des Bistumsarchivs in Magdeburg
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Bad Pyrmont) Kategorie:Ort im Landkreis Hameln-Pyrmont Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Hameln-Pyrmont) Kategorie:Gemeindeauflösung 1938