Hans Becker (* 1944) ist ein deutscher Psychiater, Psychoanalytiker und emeritierter Hochschullehrer an der Universität Heidelberg.

Becker studierte in Heidelberg Medizin bis zur Promotion 1969 und habilitierte sich dort 1982. Er lehrte als Professor für Psychosomatische Medizin und Psychoanalyse der Universität Heidelberg, an der von Alexander Mitscherlich gegründeten Psychosomatischen Klinik, und war Vorsitzender des Instituts für Psychoanalyse und Psychotherapie in Heidelberg-Mannheim.

Aus psychoanalytischer Sicht hat Becker immer wieder zu zeithistorischen Fragen Beiträge verfasst, z. B. zur Vergangenheitsbewältigung der NS-Medizin, zur 68er-Generation und zur deutschen Wiedervereinigung 1989/90.

Schriften Psychosomatische Medizin: Lehrbuch für Krankenpflegepersonal und medizinisch-technische Assistenzberufe, Kohlhammer, Stuttgart 1978 ISBN 978-3-17-004191-2 (3. Aufl. 1997) Psychoonkologie: Krebserkrankungen aus psychosomatisch-psychoanalytischer Sicht unter besonderer Berücksichtigung des Mammakarzinoms, Springer 1986, ISBN 978-3-642-69816-3 Konzentrative Bewegungstherapie: Integrationsversuch von Körperlichkeit und Handeln in den psychoanalytischen Prozess, Psychosozial-Verlag, Gießen 1996, ISBN 978-3-932133-15-2 Mitarb.: Handbuch der Körperpsychotherapie, hg. v. Gustl Marlock u. a., Schattauer, Stuttgart 2006

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Kategorie:Psychoanalytiker Kategorie:Psychosomatiker Kategorie:Psychiater Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) Kategorie:Sachbuchautor (Pädagogik und Psychologie) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1944 Kategorie:Mann