Giuseppe Rondoni (* 17. November 1853 in San Miniato; † 16. November 1919 ebenda) war ein italienischer Historiker. Er verfasst Beiträge zur Geschichte von San Miniato.

Biografie Rondoni schloss im Jahr 1877 sein Studium an der Philosophischen Fakultät am Istituto di Studi superiore in Florenz ab.Santini Nach seinem Abschluss unterrichtete er ein Jahr Philosophie am Gymnasium in Velletri und kehrte danach wieder an das Institut zurück und schloss im Jahr 1880 sein Studium in Literatur ab. In den ersten sieben Jahren unterrichtete er klassische Literatur am Gymnasium in Siena und Geschichte und Geographie im Gymnasium von Prato und Siena. 1887 bewarb er sich für einen Lehrstuhl für Geschichte und Geographie am Gymnasium Dante von Florenz und hatte ihn bis zum Ende einer Karriere inne.

Rondini war Präsident der Accademia degli Euteleti.

Im Jahr 1907 ernannte ihn die R. Deputazione Toscana di Storia Patria zum ordentlichen Mitglied. Im Dezember 1917 lud die Historische Gesellschaft von Valdelsa Giuseppe Rondoni ein, die Leitung der Zeitschrift zu übernehmen.

In mehreren Werken beschäftigte er sich mit der Geschichte von S. Miniato al Tedesco, seiner Geburtsstadt, besonders mit der Zeit, in der die deutschen Kaiser San Miniato zum Verwaltungszentrum der Toskana machten. In weiteren Studien beschäftigte er sich Intensiv mit der Geschichte von Siena und Florenz.

Sein Sohn Pietro (1882–1956) war Pathologe und Krebsforscher.

Werke

Einzelnachweise

Literatur

Weblinks

Veröffentlichungen von Giuseppe Rondoni im Opac des Servizio Bibliotecario Nazionale (SBN)

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