(13915) Yalow ist ein im mittleren Hauptgürtel gelegener Asteroid, der am 17. Mai 1982 von den US-amerikanischen Astronomen Carolyn Shoemaker und Schelte John Bus am Palomar-Observatorium (IAU-Code 675) in Kalifornien entdeckt wurde.

Mittlere Sonnenentfernung (große Halbachse), Exzentrizität und Neigung der Bahnebene des Asteroiden entsprechen grob der Dora-Familie, einer Gruppe von Asteroiden, die nach (668) Dora benannt ist.

Nach der SMASS-Klassifikation (Small Main-Belt Asteroid Spectroscopic Survey) wurde bei einer spektroskopischen UntersuchungGianluca Masi, Sergio Foglia, Richard P. Binzel: (englisch) von Gianluca Masi, Sergio Foglia und Richard P. Binzel bei einer Unterteilung aller untersuchten Asteroiden in C-, S- und V-Typen (13915) Yalow den S-Asteroiden zugeordnet. (englisch)

Der Asteroid wurde am 27. April 2002 nach der US-amerikanischen Physikerin und Nuklearmedizinerin Rosalyn Sussman Yalow benannt, die 1977 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin erhielt „für die Entwicklung radioimmunologischer Methoden der Bestimmung von Peptidhormonen“.Es wurden 1977 zwei weitere Nobelpreise in dieser Kategorie verliehen: an Roger Guillemin und Andrew Victor Schally.

Weblinks

(13915) Yalow in der Small-Body Database des Jet Propulsion Laboratory der NASA am California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena, Kalifornien (englisch) Discovery Circumstances von (13915) Yalow gemäß dem Minor Planet Center der Internationalen Astronomischen Union beim Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge, Massachusetts (englisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Hauptgürtelasteroid unter 50 km Durchmesser Kategorie:Asteroid ohne zugewiesene Asteroidenfamilie